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Humboldt-Universität zu Berlin - Lebenswissen­schaftliche Fakultät - Institut für Psychologie

Diplom- und Bachelorthemen

 

Kopfrechnen unter kognitiver Last

Prof. Dr. André Knops (andre.knops@hu-berlin.de) 
 

Erlernen von Prioritäten im visuellen Feld

Prof. Dr. André Knops (andre.knops@hu-berlin.de)
 

Apparative Emotionsmessung: Grundlagen, Validierung, Entwicklung & Anwendung. 

André Weinreich (a.weinreich@hu-berlin.de)
 
In vielen Forschungs- und Anwendungsbereichen ist es hilfreich, die menschliche emotionale Reaktion auf ein Objekt (z.B. Bild, Person, Marke, Produkt) zu messen. Ein Ansatz der Emotionsmessung gründet sich auf apparativen Erfassung physiologischer Signale (EEG, EMG, SCR, ECR, HRV, Pupillendilation). In diesem Projekt untersuchen wir die mechanistischen Grundlagen, Zuverlässigkeit und Validität dieser Ansätze. Außerdem entwickeln und testem wir neue Methoden zur apparativen Emotionsmessung. Anwendungsgebiete dieser Grundlagenforschung: Bestimmung und Optimierung der Qualität von User-Interfaces (z.B. Webseiten, Apps); Vorhersage und Optimierung der Performanz von Kommunikationsmitteln (z.B. Werbewirkung) & Produktplatzierung (Brand Integration); Vorhersage der Performanz von Filmen & Serien
 
Referenzen: Weinreich, A., Stephani, T., & Schubert, T. (2016). Emotion effects within frontal alpha oscillation in a picture oddball paradigm. International Journal of Psychophysiology.
Referenz: Lawrence, C. a, & Barry, R. J. (2010). Cognitive processing effects on auditory event-related potentials .... International journal of psychophysiology: official journal of the International Organization of Psychophysiology, 78, 100-6.
 

Emotionsbeeinflussung: Ansätze und Auswirkungen

André Weinreich (a.weinreich@hu-berlin.de)
 
Zahlreiche Studien zeigen, dass emotionalen Zustände unser Verhalten beeinflussen. Beispiele
- Gut (vs. schlecht) gelaunte Menschen verhalten sich optimistischer. Sie sind eher bereit, in Verhaltensweisen mit unsicheren Konsequenzen zu investieren. Beispielsweise verweilen sie länger auf einer Landingpage, und werden mit einer höheren Wahrscheinlichkeit Kunde. 
- Verhaltensoptionen (Produkt A vs. B), die einen positiveren (vs. negativeren) emotionale Zustand provozieren, werden mit einer höheren Wahrscheinlichkeit ausgewählt / durchgeführt. Beispielsweise zeigen Aktien, deren Namen leichter aussprechbar sind (und deshalb in den Menschen einen positiveren emotionalen Zustand auslösen), in der Realität eine bessere Performanz am Aktienmarkt. 
In diesem Projekt untersuchen wir die Gesetzmäßigkeiten, Grundlagen & Limitationen dieses Zusammenhangs von Emotionsbeeinflussung & Verhalten. Ein wesentlicher Fokus ist die Emotionsbeeinflussung: wie kann ich die emotionale Wirkung einer Verhaltensoption verändern? Was sind die Grundlagen (Beispiel: Evaluative Konditionierung; body-affect link). Außerdem integrieren wir auch Ansätze zur apparativen Emotionsbeeinflussung (z.B. asymmetrisches tDCS). 
 
Knutson, B., Rick, S., Wimmer, G. E., Prelec, D., & Loewenstein, G. (2007). Neural predictors of purchases. Neuron, 53, 147-156.
Cacioppo, J. T., Priester, J. R., & Berntson, G. G. (1993). Rudimentary determinants of attitudes: II. Arm flexion and extension have differential effects on attitudes. Journal of Personality and Social Psychology, 65, 5-17.