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Humboldt-Universität zu Berlin - Lebenswissen­schaftliche Fakultät - Institut für Psychologie

Dipl.- Thomas Bergmann

Foto
Name
Dipl.- Thomas Bergmann
Status
wiss. Mitarb.
E-Mail
t.bergmann (at) keh-berlin.de

Einrichtung (OKZ)
Lebenswissenschaftliche Fakultät → Institut für Psychologie → Social Cognition
Funktion / Sachgebiet
Berlin School of Mind and Brain
Sitz
Luisenstraße 56 (Haus 1) , Raum 419
Telefon
(030)2093-6125
Postanschrift
Unter den Linden 6, 10099 Berlin

 

Lebenslauf

 

seit 2014 Redaktionsmitglied der Musiktherapeutischen Umschau, Lehrtherapeut (DMtG)
seit 2011 laufende Promotion an der Freien Universität Berlin, Fachbereich Psychologie
seit 2009 Supervisor in eigener Praxis
seit 2006 Musiktherapeut am Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge, Berlin
seit 2005 Lehrauftrag am Musiktherapieinstitut der Universität der Künste, Berlin.
2000–2005 Musiktherapeut an der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Psychosomatik und Psychotherapie der Charité, Berlin
1999 Diplom in Musiktherapie an der Universität der Künste, Berlin

1988-2006

freischaffender Musiker, Komponist und Musikpädagoge
1988 1. Staatsexamen Schulmusik- und Jazzstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Hamburg

                                 

Forschungsinteressen

 

  • Kreativtherapeutische Interventionen in der Behandlung und Förderung von Menschen mit Autismus Spektrum Störungen
  • Autismusdiagnostik bei erwachsenen Menschen mit eingeschränkter Verbalisierungsfähigkeit
  • Assessments zur Bestimmung des sozio-emotionalen Entwicklungsniveaus zur Förderplanung bei Menschen auf niedrigem Funktionsniveau
  • Ursachen von und Umgang mit massiven Verhaltensstörungen bei erwachsenen Menschen mit Intelligenzminderung

     

Publikationen

under review

Bergmann, T., Diefenbacher, A., Heinrich, M., & Sappok, T. (2014). Perspektivenverschränkung: Multiprofessionelle Autismusdiagnostik bei Erwachsenen mit Intelligenzminderung. Psychiatrische Praxis.

Bergmann, T., Sappok, T., Diefenbacher, A., & Dziobek, I. (2014). Music in diagnostics: Using musical interactional settings for diagnosing autism in adults with intellectual developmental disabilities. Nordic Journal of Music Therapy.

 

in press

Bergmann, T. (2014). Music therapy for people with autism. In J. Edwards (Ed.), Oxford Handbook of Music Therapy. Oxford, New York: Oxford University Press.

Bergmann, T. (2014). Musik; Aussenseitermethoden; Son Rise; Tiergestützte Verfahren; Festhaltetherapie; Chelattherapie; Diäten. In G. Theunissen, W. Kulig, V. Leuchte, & H. Paetz (Eds.), Handlexikon Autismus-Spektrum. Schlüsselbegriffe aus der Autismus-Forschung. Stuttgart: Kohlhammer. ISBN: 3170234315

2014

Sappok, T., Diefenbacher, A., & Bergmann, T. (2014). Comorbid intellectual disability. Deutsches Ärzteblatt international, 111(7), 117. DOI: 10.3238/arztebl.2014.0117a

Sappok, T., Gaul, I., Dziobek, I., Bölte, S., Diefenbacher, A., & Bergmann, T. (2014). Der Diagnostische Beobachtungsbogen für Autismus Spektrumstörungen (DiBAS). Psychiatrische Praxis. DOI: 10.1055/s-0033-1359970

Sappok, T., Gaul, I., Bergmann, T., Dziobek, I., Bölte, S., Diefenbacher, A., & Heinrich, M. (2014). The Diagnostic Behavioral Assessment for autism spectrum disorder—Revised: A screening instrument for adults with intellectual disability suspected of autism spectrum disorders. Research in Autism Spectrum Disorders, 8(4), 362–375. DOI: 10.1016/j.rasd.2013.12.016

2013

Sappok, T., Kienitz, L., & Bergmann, T. (2013). Autismus: Diagnostik, Therapie und Förderung. Bielefeld: Bethel-Verlag. ISBN: 978-3-935972-38-3. Online verfügbar unter: http://www.bethel.de/fileadmin/Bethel/downloads/e-book/20121218_KEH_Autismus.pdf

Sappok, T., Diefenbacher, A., Budczies, J., Schade, C., Grubich, C., Bergmann, T., . . . Dziobek, I. (2013). Diagnosing autism in a clinical sample of adults with intellectual disabilities: How useful are the ADOS and the ADI-R? Research in developmental disabilities, 34(5), 1642–1655. DOI: 10.1016/j.ridd.2013.01.028

2012

Bergmann, T., Sappok, T., Diefenbacher, A., & Dziobek, I. (2012). Musikbasierte Autismusdiagnostik (MUSAD): Entwicklung eines Untersuchungsverfahrens für erwachsene Menschen mit Intelligenzminderung und Autismusverdacht. Musiktherapeutische Umschau, 33(2), 126–140. DOI: 10.13109/muum.2012.33.2.126

Sappok, T., Diefenbacher, A., Bergmann, T., Zepperitz, S., & Dosen, A. (2012). Emotionale Entwicklungsstörungen bei Menschen mit Intelligenzminderung: Eine Fall-Kontroll-Studie. Psychiatrische Praxis, 39(05), 228–238. DOI: 10.1371/journal.pone.0074036

2011

Bergmann, T., Dziobek, I., Reimer, S., Schumacher, K., Diefenbacher, A., & Sappok, T. (2011). Jenseits des Dialogs: Beziehungsqualität in der Musiktherapie bei Menschen mit Autismus und Intelligenzminderung. Medizin für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung, 8(1), 14–20.

2010

Sappok, T., Bergmann, T., Kaiser, H., & Diefenbacher, A. (2010). Autismus bei erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung. Der Nervenarzt, 81(11), 1333–1345. DOI: 10.1007/s00115-010-3098-1

 

Projekte

 

MUSAD – Entwicklung und Validierung eines musikbasierten Verfahrens zur Autismusdiagnostik

  • seit 2009
  • Leitung: Thomas Bergmann, Prof. Dr. Isabel Dziobek
  • Projekt im Rahmen der Versorgungsforschung des Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge, Berlin
  • Förderung durch Stiftung Irene, Gemeinnützige Stiftung zum Wohle autistischer Menschen, Hamburg

Obwohl Autismus Spektrum Störungen (ASS) häufig mit Intelligenzminderung assoziiert sind, mangelt es an spezifischen diagnostischen Untersuchungsverfahren für Menschen auf niedrigem Funktionsniveau. ASS bleiben in vielen Fällen bis ins Erwachsenenalter unerkannt, was zur Missinterpretation von Symptomen und Verhaltensauffälligkeiten führt und so eine ursächliche Behandlung verhindert. Die neu entwickelte Musikbasierte Skala zur Autismus Diagnostik (MUSAD) ist ein strukturiertes Untersuchungsverfahren, das die nonverbal-kommunikative Qualität musikalischer Interaktion nutzt, um autistische Symptomatik bei Erwachsenen mit eingeschränkter Verbalisierungsfähigkeit zu erfassen. Eine Vorstudie (N=91) erbrachte positive Objektivitäts-, Reliabilitäts- und konvergente/diskriminante Validitätshinweise. Die laufende Pilotierung beabsichtigt die Berechnung eines diagnostischen Algorithmus, womit die MUSAD einen Beitrag zur Verbesserung der medizinisch-psychiatrischen Versorgung in dieser schwer untersuchbaren Gruppe leisten würde.

 

AutKom – Entwicklung und Evaluation eines pädagogisch-kreativtherapeutischen Gruppenprogramms zur Förderung von Erwachsenen mit Autismus und leichter Intelligenzminderung.

  • seit 2013
  • Leitung: Thomas Bergmann, Katrin Herberger
  • Projekt im Rahmen der Versorgungsforschung des Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge, Berlin

Autismus Spektrum Störungen bei Erwachsenen Menschen rücken zunehmend in das Blickfeld der Öffentlichkeit und der Forschung. Es existieren verschiedene, meist verhaltenstherapeutisch/psychoedukativ orientierte Gruppenprogramme zur Förderung sozialer Kompetenz für Menschen mit hochfunktionalem Autismus/Asperger Syndrom. Bei diesem Projekt wird unter Beteiligung von Menschen aus dem Autismusspektrum ein 20 Sitzungen umfassendes Gruppenmanual entwickelt, das neben sozialen Skills auch Stressregulation, Affektivität und Exekutivfunktionen berücksichtigt. Methodisch stehen neben pädagogischen Interventionen (z.B. Rollenspiele) erlebnis- und körperorientierte Verfahren (Musik, Tanz, Bewegung) im Mittelpunkt. Durch den Einbezug des privaten Umfeldes (z.B. Bezugsbetreuer) wird die Generalisierung von Therapieeffekten beabsichtigt. Die Evaluation erfolgt anhand einer Wartekontrollgruppe und mit etablierten Maßen zur Erfassung von sozialen Fertigkeiten, psychomotorischer Anspannung/Stressregulation, Emotionalität/Mentalisierung und Lebensqualität.