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Humboldt-Universität zu Berlin - Lebenswissen­schaftliche Fakultät - ZPHU - Zentrum für Psychotherapie

Spezifische Phobien

 

Unter dem Begriff der spezifischen Phobie werden ausgeprägte und anhaltende Ängste zusammengefasst, die durch das Vorhandensein oder die Erwartung eines spezifischen Objektes bzw. einer spezifischen Situation ausgelöst werden. Beispiele hierfür sind Angst vor Tieren (Spinnen, Schlangen oder Hunde), Angst vor Höhen oder die Angst eine Spritze zu bekommen. Häufig ist den Betroffenen zwar bewusst, dass ihre Ängste nicht der realen Gefährlichkeit des gefürchteten Reizes entspricht, jedoch löst die Konfrontation damit eine intensive Angstreaktion aus oder der gefürchtete Reiz wird soweit es geht vermieden. Eine Behandlung ist indiziert, wenn es durch die Vermeidung und/oder Angstreaktion zu erheblichen Einschränkungen im täglichen Leben kommt bzw. ein deutlicher Leidensdruck erkennbar ist. 

 

Behandlung
Übergeordnetes Ziel der Behandlung ist das Verlernen der intensiven Angstreaktion im Rahmen von Expositionsübungen mit Reaktionsverhinderung. Dies bedeutet, dass durch Konfrontation mit dem angstbesetzten Reiz bei gleichzeitiger Verhinderung des bisherigen Flucht- oder Vermeidungsverhaltens neue Bewältigungsmöglichkeiten erarbeitet werden.

 

 

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