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Humboldt-Universität zu Berlin - Lebenswissen­schaftliche Fakultät - ZPHU - Zentrum für Psychotherapie

Informationen zum Therapieablauf

 

 

Vorgespräch

Der erste Schritt zu einer psychotherapeutischen Behandlung am ZPHU ist ein Vorgespräch, das wir als sogenannte Sprechstunde anbieten. Leider sind unsere Kapazitäten begrenzt, so dass wir nur eine bestimmte Zahl von Vorgesprächen anbieten können. Dies führt dazu, dass bei Weitem nicht alle Personen, die sich bei uns melden, auch einen Gesprächstermin erhalten können. 

Ziel des 50minütigen Gesprächs ist die Klärung, ob wir Ihnen die Behandlung anbieten können, die Sie sich wünschen bzw. die Sie zur Bewältigung Ihres Problems benötigen. Am Ende des Termins erhalten Sie eine kurze schriftliche Rückmeldung, ob wir eine Behandlung empfehlen und wenn ja, welche. Bitte bringen Sie Ihre Versichertenkarte mit, damit wir das Gespräch mit Ihrer Krankenkasse abrechnen können.

Aktuell werden Vorgespräche von Dipl.-Psych. Doreen Leonhard-Weigand und der Ambulanzleitung, Prof. Dr. Lydia Fehm, geführt. 

 

Dipl.-Psych. Doreen Leonhard-Weigand

Prof. Dr. Lydia Fehm

 

Wenn unser Behandlungsangebot und Ihre Wünsche zusammenpassen, bieten wir Ihnen einen Behandlungsplatz an. Dazu können Sie auch Wünsche bezüglich des Geschlechts des Behandlers (weiblicher oder männlicher Therapeut) sowie möglicher Termine für die therapeutischen Sitzungen angeben. Der Behandler bzw. die Behandlerin bleibt – bis auf wenige Ausnahmen - die gesamte Behandlung über der-/dieselbe.

In der Regel vergehen zwischen dem Vorgespräch und dem nächsten Termin einige Wochen. Dies hängt zum einen davon ab, wie viele Behandlungswünsche es gibt, zum anderen davon, wie viele freie Behandlungsplätze es gibt. Da in der Regel dann Behandlungsplätze frei werden, wenn andere Behandlungen beendet werden, können wir meist keine konkreten Termine nennen.

 


 

Diagnostische Phase

Ein besonderes Merkmal unserer Ambulanz ist die ausführliche Diagnostik zu Beginn der Behandlung. Damit stellen wir sicher, dass wir keine Problembereiche übersehen, und können uns einen guten Überblick über problematische und unproblematische Lebensbereiche schaffen. Die Diagnostik umfasst zum einen persönliche Gespräche, die zum Teil anhand von Leitfäden ablaufen. Zum anderen sind Fragebögen enthalten, die die Informationen abrunden. Ein Teil der Fragen wird computergestützt erfasst: Dazu nutzen wir ein Tablet, auf dem die Fragen und Antwortmöglichkeiten dargeboten werden. 

 

In den Umgang mit dem Gerät weisen wir Sie selbstverständlich ein.

Ein weiteres Ziel der diagnostischen Phase ist zu überprüfen, ob Sie und Ihr/e Behandler/in gut miteinander auskommen. Sollten Sie sich unverstanden fühlen oder sollte „die Chemie“ nicht stimmen, kann in dieser Phase auch ein Behandlerwechsel erfolgen. Bitte geben Sie uns dazu spätestens nach der dritten Sitzung Bescheid.

 


 

Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse

In der Regel wird am Ende der diagnostischen Phase bei Ihrer Krankenkasse die Übernahme der Behandlungskosten beantragt.

Ihr Therapeut bzw. Ihre Therapeutin stellt dazu einen Großteil der nötigen Unterlagen zusammen. Sie unterstützen den Antrag durch ein eigenes Antragsformular, das Sie von Ihrem Therapeuten/ Ihrer Therapeutin bekommen, sowie durch einen Arztbesuch, der ebenfalls durch ein Formular unterstützt wird. Sinn des Arztbesuchs ist es, sicherzustellen, dass keine körperlichen Faktoren einer Psychotherapie entgegenstehen, bzw. festzustellen, ob das Problem eventuell eine ärztliche Mitbehandlung erforderlich macht.

Die Dauer der beantragten Behandlung kann entweder 12 oder 24 Sitzungen (sogenannte "Kurzzeittherapien") oder 60 Sitzungen („Langzeittherapie“) betragen; beide Varianten können bei Bedarf verlängert oder vor der Maximalstundenzahl beendet werden. Welche Dauer für Sie die richtige ist, wird Ihr Therapeut/ Ihre Therapeutin gemeinsam mit Ihnen entscheiden.

Für private Krankenversicherungen gelten sehr unterschiedliche Regelungen.

Erfahren Sie mehr zu Fragen zu Behandlungskosten

 


 

Behandlung

Zu Beginn der Behandlungsphase wird gemeinsam von Patient/in und Therapeut/in ein Therapieplan erarbeitet, in dem Ziele festgelegt und Behandlungsschwerpunkte gesetzt werden. Die Therapie besteht dann wesentlich aus angeleiteten neuen Erfahrungen und übenden Elementen.

Die Therapiesitzungen finden in der Regel wöchentlich statt und dauern ca. 50 Minuten. Ergänzt werden die Sitzungen durch eigene Übungen und Aufgaben des Patienten. Die Übungen stellen sicher, dass die Therapieinhalte auch im Alltag bei der Person ankommen und nach Ende der Therapie auch weiterhin nutzbar sind.

 


 

Behandlungsende

Ähnlich wie in der diagnostischen Phase, werden wir am Ende der Behandlung erneut erfassen, wie es Ihnen geht, damit wir eine Rückmeldung über das Ergebnis unserer Behandlungen bekommen. So können wir die Qualität unserer Behandlungen überprüfen und falls nötig verbessern. Etwa ein Jahr nach dem Ende der Behandlung werden wir erneut Ihr Befinden erfragen, um zu prüfen, ob die Behandlung auch die gewünschten langfristigen Erfolge zeigt.

Dazu werden Sie von unseren Mitarbeiter/innen kontaktiert. Aktuell werden diese Gespräche von B.Sc. Psych. Julia Große-Schwiep und B.Sc. Psych. Jana Gonnermann geführt. 

 

 

B.Sc. Psych. Julia Große-Schwiep

B.Sc. Psych. Jana Gonnermann