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Humboldt-Universität zu Berlin - Lebenswissen­schaftliche Fakultät - Institut für Psychologie

Psychotherapie

„Es ist schlichtweg faszinierend, was [in den Neurowissenschaften] geforscht und herausgefunden wurde. Vieles davon ist von so unmittelbarer Relevanz für die Psychotherapie, dass es mir undenkbar erscheint, dass die Psychotherapie auf Dauer von diesen Erkenntnissen unberührt bleibt.“ (Klaus Grawe, 2004)

Mehr als zehn Jahre nach Erscheinen des Buches Neuropsychotherapie von Klaus Grawe hat die Anziehungskraft und Bedeutung der Neurowissenschaften als ein Zugang zum Verständnis der Wirkmechanismen von Psychotherapie weiter zugenommen.

Psychotherapie bedeutet Neu-Lernen. Dieser Lernprozess findet auch auf Ebene des Gehirns statt: die Fähigkeit unseres Gehirns zu neuroplastischen Veränderungen stellt eine Grundlage für erfolgreiche Verhaltensänderungen dar. An der Professur „Psychotherapie“ nutzen wir diese neurowissenschaftliche Perspektive, um die Mechanismen, die einer erfolgreichen Verhaltensänderung durch Psychotherapie zugrunde liegen, zu erforschen. Wir wenden dabei Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie mit einem Schwerpunkt auf Angststörungen, z.B. der Panikstörung, Agoraphobie, sozialen Angststörung oder bei spezifischen Phobien an.