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Humboldt-Universität zu Berlin - Lebenswissen­schaftliche Fakultät - Institut für Psychologie

Ingenieurpsychologie

Das Ziel der Ingenieurpsychologie besteht darin, technische Systeme so zu gestalten, dass sie vom Menschen schnell, sicher und ohne Mühe beherrscht, gesteuert, überwacht und benutzt werden können.

 
  
Aktuelles

Am Lehrstuhl für Ingenieurpsychologie sind aktuell 2 Bachelorarbeiten ausgeschrieben: 

Im  Rahmen  des  konsortialen  Forschungsprojekts  „Intendicate  –  an  intuitive and iconic method o indicate robotic motion“ untersuchen wir die
Wirkung prädiktiver Augenbewegungen von Robotern  auf  eine  flüssige  und  intuitive  Mensch‐Roboter‐Zusammenarbeit. Dabei  steht  neben  den 
Augenbewegungen an sich, vor allem die anthropomorphe (menschähnliche) Gestaltung der Augen im Vordergrund.

Thema 1: Give me the Look - Prädiktive Augenbewegung in der Mensch‐Roboter‐Interaktion
In der Bachelorarbeit sollen verschiedene Prototypen eines 
„Robotergesichts“ vergleichend  untersucht  werden.  Geplant ist ein  sogenanntes  Priming‐Experiment.  Die  Studie  wird  online  durchgeführt. Die  Studiendurchführung  ist  bereits  für Juni 2020 geplant,  die  Bearbeitung  des Themas erfolgt  in enger  Betreuung. Alle Informationen finden Sie in der Ausschreibung.

Thema 2: Are you looking at me? Salienz von Roboteraugen in der Mensch‐Roboter‐Interaktion

In der Bachelorarbeit soll die Salienz verschiedener Prototypen 
von „Robotergesichtern“ in  einem Doppelaufgabenparadigma untersucht 
werden. Die Studie ist zunächst als Laborexperiment geplant mit
Start im Juli / August. Die Bearbeitung des Themas erfolgt in enger Betreuung. Alle Informationen finden Sie auch in der Ausschreibung.

Interesse geweckt? Dann melden Sie sich unter linda.onnasch@hu-berlin.de! 
Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Prof. Linda Onnasch

Seit OLindaktober 2017 bin ich als Juniorprofessorin für Ingenieurpsychologie an der HU Berlin in der Lehre und Forschung tätig. Neben der Lehre gilt meine Forschungsleidenschaft der Mensch-Automation-Interaktion, Robotern und der RoboEthik. Das übergeordnete Leitthema meiner Forschung liegt in der Untersuchung von Adaptivitätsstrategien in der Mensch-Technik-Interaktion zur Erhöhung der Sicherheit und Effektivität. Der Begriff der Adaptivität bezieht sich dabei sowohl auf die Technik, als auch auf die Anpassungsleistung des Menschen in Interaktion mit technischen Systemen. Meine Forschung hat zum Ziel, adaptive Lösungen für automatisierte Systeme und Roboter, sowie Einstellungs- und Verhaltensanpassungen auf Seiten des Menschen, laborexperimentell zu untersuchen. Dabei steht die daraus resultierende Interaktion zwischen Mensch und System im Fokus, die Gesamtleistung, sowie Konsequenzen auf Seiten des Menschen unter Aspekten der mentalen Beanspruchung, des Vertrauens oder Situationsbewusstseins.

Steffen Hösterey (M.Sc.)

Seit Juni 2019 bin ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Ingenieurpsychologie tätig. Mein bisheriger Forschungsschwerpunkt lag auf der Automationsforschung. Genauer genommen auf dem Einfluss des Automatisierungsgrades von Assistenzsystemen in Interaktion mit OperateurInnen, die eine Überwachungsaufgabe absolvieren mussten (wie z.B. Überwachung Autopilot, Überwachung Kraftwerk). Hierbei untersuchte ich den Effekt der Art des Assistenzsystems auf sicherheitsrelevante Variablen wie der gemeinsamen Leistung, das Überwachungsverhalten, das Situationsbewusstseins sowie die wahrgenommene Rolle der OperateurInnen in Interaktion mit der Automatik. Auch zukünftig wird im Rahmen des aktuellen Projektes CUBES Circle ein Großteil der Aufmerksamkeit auf der Automationsforschung liegen. CUBES Circle ist ein interdisziplinäres Projekt, bei welchem Nahrungs- und Nutzmittel (Gemüse, Fische, Insekten) in miteinander verbundenen und kommunizierenden Teilsystemen ohne Zusatzstoffe, Emissionen oder Abfallstoffe produziert werden sollen. Neben der Untersuchung von Steuerungskonzepten dieses Systems, werde ich mich als weiteren Forschungsaspekt mit der sozialen Akzeptanz und Wahrnehmung derartiger Anbaumethode in der Allgemeinbevölkerung beschäftigen.

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