Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Lebenswissen­schaftliche Fakultät - Institut für Psychologie

Ingenieurpsychologie

Das Ziel der Ingenieurpsychologie besteht darin, technische Systeme so zu gestalten, dass sie vom Menschen schnell, sicher und ohne Mühe beherrscht, gesteuert, überwacht und benutzt werden können.

 
 
Linda
Prof. Linda Onnasch

Seit Oktober 2017 bin ich als Juniorprofessorin für Ingenieurpsychologie an der HU Berlin in der Lehre und Forschung tätig. Neben der Lehre gilt meine Forschungsleidenschaft der Mensch-Automation-Interaktion, Robotern und der RoboEthik. Das übergeordnete Leitthema meiner Forschung liegt in der Untersuchung von Adaptivitätsstrategien in der Mensch-Technik-Interaktion zur Erhöhung der Sicherheit und Effektivität. Der Begriff der Adaptivität bezieht sich dabei sowohl auf die Technik, als auch auf die Anpassungsleistung des Menschen in Interaktion mit technischen Systemen. Meine Forschung hat zum Ziel, adaptive Lösungen für automatisierte Systeme und Roboter, sowie Einstellungs- und Verhaltensanpassungen auf Seiten des Menschen, laborexperimentell zu untersuchen. Dabei steht die daraus resultierende Interaktion zwischen Mensch und System im Fokus, die Gesamtleistung, sowie Konsequenzen auf Seiten des Menschen unter Aspekten der mentalen Beanspruchung, des Vertrauens oder Situationsbewusstseins.

Steffen Hösterey (M.Sc.)

Seit Juni 2019 bin ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Ingenieurpsychologie tätig. Mein bisheriger Forschungsschwerpunkt lag auf der Automationsforschung. Genauer genommen auf dem Einfluss des Automatisierungsgrades von Assistenzsystemen in Interaktion mit OperateurInnen, die eine Überwachungsaufgabe absolvieren mussten (wie z.B. Überwachung Autopilot, Überwachung Kraftwerk). Hierbei untersuchte ich den Effekt der Art des Assistenzsystems auf sicherheitsrelevante Variablen wie der gemeinsamen Leistung, das Überwachungsverhalten, das Situationsbewusstseins sowie die wahrgenommene Rolle der OperateurInnen in Interaktion mit der Automatik.
Auch zukünftig wird im Rahmen des aktuellen Projektes CUBES Circle ein Großteil der Aufmerksamkeit auf der Automationsforschung liegen. CUBES Circle ist ein interdisziplinäres Projekt, bei welchem Nahrungs- und Nutzmittel (Gemüse, Fische, Insekten) in miteinander verbundenen und kommunizierenden Teilsystemen ohne Zusatzstoffe, Emissionen oder Abfallstoffe produziert werden sollen. Neben der Untersuchung von Steuerungskonzepten dieses Systems, werde ich mich als weiteren Forschungsaspekt mit der sozialen Akzeptanz und Wahrnehmung derartiger Anbaumethode in der Allgemeinbevölkerung beschäftigen.

HFES
robots think
winter school
bachelor arbeiten