Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Lebenswissen­schaftliche Fakultät - Institut für Psychologie

Unsere Gesichterstudie


 

In unserem Projekt „Hormone und soziale Fähigkeiten bei Eltern und Nicht-Eltern“ untersuchen wir, welche Einflüsse die Hormone Oxytozin und Cortisol auf soziale und kognitive Fähigkeiten haben und wie diese Einflüsse neuronal vermittelt werden. Es ist bekannt, dass Oxytozin soziale Bindungen und soziale Kognitionen beeinflusst, wie z.B. die Erkennung, aber auch das Zeigen emotionaler Gesichtsausdrücke oder die Reaktion auf Blickkontakt. Andererseits stellt die Sorge für ein kleines Kind auch eine Zeit erheblicher Belastungen dar, z.B. durch wenig und unregelmäßigen Schlaf, welche einen abträglichen Effekt auf kognitive Fähigkeiten, wie z.B. Gedächtnis haben können; solche Belastungen zeigen sich im Stresshormon Cortisol.

In unserem Projekt wollen wir das Zusammenspiel dieser Einflüsse und ihre neuronale Vermittlung untersuchen. Dabei messen wir natürliche Unterschiede dieser Hormonspiegel zwischen Personen und Unterschiede bedingt durch die Elternschaft. Untersucht wurden Paare ohne Kinder und Elternpaare mit kleinen Kindern zwischen 2 und 6 Monaten, die entweder gestillt oder mit der Flasche ernährt werden. Die Probanden füllten online Fragebogen aus und führen Computertests durch. Die weiblichen Teilnehmer an der Studie wurden auch zu einer EEG-Sitzung eingeladen.

Das Projekt wird gemeinsam von Prof. Andrea Hildebrandt (Univ. Greifswald) und Prof. Werner Sommer (HU Berlin) geleitet und durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziert. Wir kooperieren mit Prof. Oliver Wilhelm (Univ. Ulm) und Prof. Changsong Zhou (Hongkong Baptist Universität).

 

 

Sie haben weitere Fragen zum Projekt und der Studie?

Senden Sie uns gern eine Email an: info.gesichterstudie@gmail.com