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Humboldt-Universität zu Berlin - Lebenswissen­schaftliche Fakultät - Institut für Psychologie

Lehre

Bachelor:

„Die Hauptaufgaben arbeitspsychologischer Tätigkeit sind: AnalyseBewertung und Gestaltung von Arbeitstätigkeiten und Arbeitssystemen nach definierten Humankriterien“ (Ulich, 1991, S. 1).

Unsere Lehre im Bachelorstudiengang Psychologie orientiert sich an diesen Hauptaufgaben arbeitspsychologischer Tätigkeit. Ziel unseres Lehrangebotes ist es, unsere Studierenden dazu zu befähigen, im betrieblichen Kontext sinnvolle Vorgehensweisen zu wählen und fundierte Entscheidungen treffen zu können, die sich an den Erkenntnissen der wissenschaftlichen Arbeitspsychologie orientieren. Wichtig ist hierbei auch das unserer Lehre und Forschung zugrundeliegende Menschenbild, dass den Menschen als selbstständig handelndes Individuum sieht, welches nach Selbstverwirklichung und Sinnhaftigkeit strebt, wobei inter- und intraindividuelle Unterschiede zu berücksichtigen sind.

 

Unsere Lehrangebot baut sich wie folgt auf:

Grundlagen der Arbeitspsychologie

(Vorlesung und Seminar): Im Rahmen einer Vorlesung werden grundlegende Themen der Arbeitspsychologie behandelt. In ergänzenden Seminaren werden die Erkenntnisse aufgegriffen und anhand betrieblicher Beispiele vertieft. Ebenso erfolgt eine Ergänzung der Vorlesung durch zusätzlich relevante Themen. Hauptaufgabe dieses Lehrblocks ist die Vermittlung der Grundlagen für eine fundierte Bewertung von Arbeitstätigkeiten und Arbeitssystemen.

 

Vertiefende Seminare

In vertiefenden Seminaren wird im Projektcharakter (keine Referate) gelehrt. Studierende erhalten eine inhaltliche Auffrischung und Vertiefung der Grundlagen, sowie die Möglichkeit als Team an einer Aufgabenstellung zu einem aktuellen Thema zu arbeiten (beispielsweise Gefährdungsbeurteilungen, Personalentwicklung, Wandel der Arbeit). Ziel ist eine Auseinandersetzung mit aktuellen Themen, sowie das Erwerben von vertieften Kenntnissen und Anwendungsmöglichkeiten der Aspekte Analyse oder Gestaltung von Arbeitstätigkeiten und Arbeitssystemen.

Aktuelle Lehrveranstaltungen finden Sie auf AGNES.

Master:

Unsere Lehre im Masterstudiengang Psychologie fokussiert auf das Themenfeld „Arbeit und Gesundheit“. Unser zentrales Anliegen ist es unsere Studierenden die praktische Bedeutsamkeit gesunder Arbeitsplätze zu vermitteln, sowie Kenntnisse zur Gestaltung bzw. Schaffing gesunder Arbeitsplätze mitzugeben. Zentral ist hierbei, dass gesunde Arbeitsplätze nicht nur diejenigen sind, die nicht krank machen, sondern vor allem auch diejenigen, die dem Menschen Möglichkeiten zur Entwicklung bieten und Wertschätzung entgegenbringen.

Ziel unserer Lehre ist es unseren Studierenden einen wissenschaftlich fundierten Einblick in die Occupational Health Psychology zu geben, sowie ihre wissenschaftlichen und praktischen Fertigkeiten zu entwickeln.

Daher baut sich unsere Lehrangebot wie folgt auf:

Grundlagen der Occupational Health Psychology:

Durch eine Vorlesung werden die Themen der OHP vertieft vermittelt. Grundlegende Konzepte wie Stress, Stressoren und Ressourcen werden erklärt und hinsichtlich ihrer praktischen Bedeutung für gut gestaltete, gesunde Arbeit beleuchtet.

 

Forschungs-orientierte Vertiefung:

Aufbauend auf den Grundlagen der Vorlesung erfolgt eine wissenschaftlich vertiefte Auseinandersetzung mit den Vorlesungsinhalten. Leitfrage ist hierbei: Was wissen wir (noch) nicht? Durch welche Methoden gewinnen wir hier neue Erkenntnisse?

 

Praktisch-orientierte Vertiefung:

Zentral für die Umsetzung von Ideen zu gesunden Arbeitsplätzen sind praktische Kompetenzen, die es erlauben, die Ideen in den betrieblichen Alltag zu bringen. Anhand von konkreten Beispielen erwerben die Studierenden daher Kompetenzen in praktisch relevanten Bereichen (z.B. Mediation, Coaching, Training, Gefährdungsbeurteilung, betriebliches Gesundheitsmanagement).

Aktuelle Lehrveranstaltungen finden Sie auf AGNES.

 

Analyse

Eine Vielzahl empirischer Tätigkeiten, die in systematischer Form, Informationen über die Interaktion von Mensch und Arbeit gewinnen, um daraus Lösungen für interessierende Problemstellungen ableiten zu können.

Bewertung:

Beurteilung von empirischen Daten über Organisationen und Arbeitsplätze, auf der Grundlage von arbeitspsychologischem Wissen über gute (humane) Arbeit.

Gestaltung:

Partizipative Veränderung von Organisationen und Arbeitsplätzen auf Grundlage fundierter empirischer Erkenntnisse und unter Berücksichtigung des Prozesscharakters jedweder Veränderung.

Definierte Humankriterien:

Ausführbarkeit, Schädigungslosigkeit, Beeinträchtigungsfreiheit, Zumutbarkeit und Persönlichkeitsförderlichkeit.