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▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Lebenswissen­schaftliche Fakultät - Institut für Psychologie

Prof. Reinhard Beyer

Foto
Name
Prof. Reinhard Beyer
Status
Prof.
E-Mail
reinhard.beyer (at) psychologie.hu-berlin.de

Einrichtung (OKZ)
Lebenswissenschaftliche Fakultät → Institut für Psychologie → Allgemeine Psychologie
Sitz
Rudower Chaussee 18 , Raum 3'206
Telefon
(030)2093-9385
Fax
(030)2093-9361
Postanschrift
Unter den Linden 6, 10099 Berlin

 


Wissenschaftlicher Mitarbeiter


Sprechzeiten:  Dienstag von 15.30 - 16.30 Uhr

 


Curriculum Vitae
 

Studium und Beruf

1977 - 1982 Studium der Psychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin (Diplom Klinische Psychologie)
1982 - 2001 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Psychologie, Kognitive Psychologie
1985 Promotion zum Thema "Psychologische Untersuchungen zum Textverstehen"
1991 Habilitation zum Thema "Integration von Wissen in die Textrepräsentation" 
2001 - 2002 Vertretung des Professur Allgemeine Psychologie an der Universität Leipzig
seit 2002 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Psychologie, Kognitive Psychologie
   
   

 

Mitgliedschaften und Verantwortlichkeiten

 

  • Vorsitzender der Bibliothekskommission des Instituts
  • Mitglied in der Prüfungskommission des Instituts
  • Mentor für Leistungssportler
  • Mitglied der Europäischen Gesellschaft für Psychologie
  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychologie


Lehre

WS 2011/2012
 

• Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten (Seminar/ Übung)
• Pädagogische Psychologie für Medizin- und Pflegepädagogen (Seminar/Vorlesung)
• Experimentell Methoden der Kognitiven Psychologie (Seminar)
• Betreuung von Bachelor- und Diplomarbeiten

 

SS 2012


• Sprachpsychologie (Vorlesung)
• Sprachpsychologie (Seminar)
• Pädagogische Psychologie für Medizin- und Pflegepädagogen (Seminar/Vorlesung)
• Betreuung von Bachelor- und Diplomarbeiten

 


 

Aktuelle Forschungsinteressen


Experimentelle Untersuchungen zur Wahrnehmung und Bewertung der bebauten und biotischen Umwelt

  • Differenzierung der subjektiven Wirkung objektiver Umweltmerkmale auf Wahrnehmungs- und Bewertungsprozesse
  • Prüfung der Widerspiegelung objektiver Umweltveränderungen in subjektiven Bewertungsvorgängen
  • Zusammenhang von objektiven Bedingungen/ subjektiver Wahrnehmung und Verhaltensveränderung
  • Interkultureller Vergleich bezüglich der Repräsentation von Umweltgegebenheiten

 

Empirische Untersuchungen zum Metropolenkonzept

  • Identifizierung relevanter Merkmale von Metropolen
  • Berlin als Metropole
  • Interkultureller Vergleich bezüglich des Metropolenbegriffs

 

Entwicklung von qualitativen und quantitativen Methoden zur Abbildung interner kognitiver Prozesse

  • Konstruktion von Fragebogen-, Test- und Interviewtechniken (Sicherung objektiver, reliabler und valider
  • Datenerhebungen und - auswertungen)
  • Einführung von experimentellen Paradigmen in die Untersuchung umweltpsychologischer Fragestellungen Auswahl von Versuchsdesigns, Stichprobenziehungstechniken usw.)
  • Adaptation von psychophysiologischen Methoden für die Untersuchung des kognitiven Aufwandes bei Bewertungsprozessen (Pupillometrie)

 

Einfluss der Repräsentation von Wissen im Gedächtnis auf das Sprachverstehen

  • Experimentelle Untersuchung der Interaktion von sprachlich vermittelter Information und bereits bestehenden; Vorwissenrepräsentationen des Lesers/Hörers, Repräsentation von Zeitbezügen
  • gezielte Variation sowohl von Text- als auch von Lesereigenschaften (z.B. Kohärenz, Textstrukturen, Abstraktionsgrad bzw.;Präsenz spezifischer Vorwissensbereiche, Relevanz von Vorwissen,Lebensalter, Intelligenz)
  • Analyse der Abhängigkeiten beider Merkmalsgruppen beim Aufbau einer internen Textrepräsentation
  • Untersuchung und Klassifikation von Inferenzen beim Satz- und Textverstehen, Nutzung temporaler Ordnungsbildungen
  • Integration unterschiedlicher Modelle zur Textverarbeitung und zur Repräsentation von semantischem Wissen; (z.B. Klix, van der Meer 1984, 1992, 2001), Kintsch; v.Dijk 1983, 1990, 1998)
  • Wechselwirkung von Emotion und Kognition bei der Ausbildung von Gedächtnisrepräsentationen

 

Entwicklung eines Tests zum Leseverständnis für Erwachsene

  • Identifikation von Teilleistungen beim Textverstehen (z.B. unter Verwendung der Modelle von Klix,; van der Meer 1984, 1992, 2001), Kintsch; v.Dijk 1983, 1990,1998)
  • Entwicklung eines Siebtextverfahrens
  • Entwicklung eines Tests zur Prüfung von Teilleistungen (lexikalischer Zugriff, lokale Kohärenz, globale Kohärenz,; Geschwindigkeits – und Genauigkeitsaspekte)

 

Einsatz experimenteller Methoden unter differentiellem Aspekt: Alterseffekte und Trennung  pathopsychologisch relevanter Populationen mit Hilfe von Sprachverstehensanforderungen, Zusammenhang Hirnläsionen und Ausfall von kognitiven Prozessen

  • Auswahl von spezifischen Populationen (z.B. Vpn unterschiedlichen Alters (10 Jahre, 20 Jahre, 80 Jahre); Probanden mit  unterschiedlichen Arten neurotischer Symptome), Probanden mit Hirnverletzungen, Diagnostik mit traditionellen Methoden; (Exploration, Testdiagnostik)
  • Konsequenzen von links- bzw. rechtshemisphärischen Hirnläsionen auf die Aktivierung von Wissen bei  Sprachverstehensanforderungen (in Kooperation mit Dr. Th. Guthke, Neurologische Tagesklinik der Universität Leipzig)
  • Trennung der Teilpopulationen mit Hilfe von experimentellen Methoden (z.B. Prime- und Wiedererkennungsexperimente),die sensibel auf die Aktivierung und Einbeziehung des relevanten Vorwissens in die Bewältigung der experimentellen Sprachverarbeitungsanforderung reagieren.

 

Einsatz von pupillomotorischen Indikatoren zur Identifizierung kognitiver Prozesse

  • Objektivierung der kognitven Beanspruchung mit Hilfe des Parameters Pupillenerweiterung
  • Untersuchung des Zugriffs auf Vorwissen beim Satzverstehen
  • Zusammenhang von emotionaler Befindlichkeit und Pupillenreaktion

 

Methoden zur Textgestaltung

Im Ergebnis verschiedener eigener Untersuchungen (mit zunächst anderer Zielstellung; s.o.) und aus der Literatursicht ergeben sich zahlreiche Variablen, die die Verständlichkeit von sprachlich vermitteltem Wissen, etwa in Form von Texten, beeinflussen - drucktechnische Gestaltung, syntaktische Merkmale, Textstrukturen, Textkohärenz, Vorwissen des Lerners, Alter u.a.
Eine Anwendung derartiger Befunde bei der praktischen Gestaltung von Lehrtexten erweist sich oft als problematisch, da sie häufig in spezifischen Laborsituationen bzw. mit eher künstlichen Texten erhoben wurden. Deshalb versuchen wir in einigen Untersuchungen, die Bedeutung der oben genannten Texteigenschaften sowie deren Interaktion mit spezifischen Lesermerkmalen unter Einbeziehung natürlicher Texte (z. B. Instruktionstexte zum Erlernen bestimmter Fertigkeiten, Bedienungsanleitungen, Montageanleitungen

 

 

Publikationen