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Humboldt-Universität zu Berlin - Lebenswissen­schaftliche Fakultät - Institut für Psychologie

Unsere aktuellen Forschungsprojekte

Die Forschung am Fachgebiet Ingenieurpsychologie setzt zwei thematische Schwerpunkte.

Den ersten Schwerpunkt bildet die Forschung zur Interaktion mit Assistenzsystemen. Konkret geht es um Fragen der Funktionsallokation zwischen Mensch und System: Wir erforschen Auswirkungen einer zunehmenden Automatisierung auf die Gesamtleistung, sowie Konsequenzen auf Seiten des Menschen unter Aspekten der mentalen Beanspruchung, des Vertrauens oder Situationsbewusstseins.

Der zweite Schwerpunkt beschäftigt sich mit der Mensch-Roboter-Interaktion. Hier geht es vor allem um die Frage einer angemessenen Roboter- und Interaktionsgestaltung unter Beachtung der Aufgabe und des Kontexts: Konkret untersuchen wir sowohl laborexperimentell als auch im Feld, in welchem Ausmaß eine menschähnliche Robotergestaltung für eine vertrauensvolle und intuitive Interaktion förderlich ist.

Beide Schwerpunkte sind durch geförderte Projekte als auch durch lehrstuhlinterne Forschung vertreten und bieten Möglichkeiten für Abschlussarbeiten.

 

CUBES Circle – Future Food Production
Laufzeit: März 2019 – März 2024
Fördermittel: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

CUBES Circle ist ein interdisziplinäres Projekt, bei welchem Nahrungsmittel (Gemüse, Fische, Insekten) in miteinander verbundenen, kommunizierenden und voneinander profitierenden Teilsystemen in der Stadt produziert werden sollen. Ziel unseres Fachbereichs ist es, erste Steuerungskonzepte zu entwickeln sowie die soziale Akzeptanz in der Allgemeinbevölkerung dieses innovativen urbanen Nahrungsmittelproduktionssystems zu erforschen.

 

Intendicate – An intuitive and iconic method to indicate robotic motion
Laufzeit: März 2020 – Dezember 2020

Im Rahmen des konsortialen Forschungsprojekts untersuchen wir die Wirkung prädiktiver Augenbewegungen von Robotern auf eine flüssige und intuitive Mensch-Roboter-Zusammenarbeit. Dabei steht neben den Augenbewegungen vor allem die anthropomorphe (menschähnliche) Gestaltung der Augen im Vordergrund. Ziel ist die Entwicklung eines kompatiblen Interface für Robotersystemen im industriellen Kontext.

 

RoMi – „Roboterunterstützung bei Routineaufgaben zur Stärkung
des Miteinanders in Pflegeeinrichtungen“
Laufzeit: März 2020 – Februar 2023
Fördermittel: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Das Verbundprojekt RoMi beschäftigt sich mit der Frage, wie Roboter im Pflegekontext eingesetzt werden können, damit Pflegebedürftige unterstützt und Pflegekräfte entlastet werden. Ein Fokus liegt vor allem auf der Identifikation von möglichen Gestaltungsvariationen des Roboters, die besonders zu gesteigertem Vertrauen und erhöhter Akzeptanz in der Interaktion mit Robotern führen. Neben der technischen Weiterentwicklung des bereits existierenden Robotersystems, gilt es zudem den Einsatz von Robotern im Pflegebereich ethische verantwortungsvoll zu gestalten. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Projekts.