Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Lebenswissen­schaftliche Fakultät - Institut für Psychologie

Projekt SMILEY - Smart Independent Living for the Elderly

 


Aktuelles

  

Besuchen Sie auch unsere eigene Projektseite unter:

http://macs2.psychologie.hu-berlin.de/smiley_projekt/

 

 

  • 16.10.2012: Evaluation der Prototypen: Nutzertests
    Die ersten Probedurchläufe für die abschließenden Nutzertests wurden erfolgreich durchgeführt.

 

  • 14.10.2012: Der Tagesspiegel berichtet über das SMILEY-Projekt
    Volltext hier.

 

  • 30.09.2012: Evaluation der Prototypen
    Mit dem Ende der Prototyping-Phase beginnt nun die abschließende Bewertung der erarbeiteten SMILEY-Prototypen. Für die Bewertung der einzelnen Anwendungen führt das SMILEY-Team erneut Nutzertests durch. Gegenstand der Untersuchungen sind die letzten Entwicklungsstufen der Anwendungen der einzelnen Unterstützungsbereiche.

 

  • 10.09.2012: Verstärkung für das SMILEY-Team
    Wir freuen uns, drei neue studentische Mitarbeiter in unseren Reihen begrüßen zu dürfen. Alina Karafiat, Nina Menzel und Maik Walter werden uns bis zum Ende des Projekts im Dezember 2012 tatkräftig unterstützen. Willkommen im Team!
    04.09.2012: Abschlussveranstaltung des Projekts SMILEY in Berlin
    Die Projektlaufzeit des Gesamtvorhabens SMILEY endet offiziell am 30.09.2012, wohingegen das Teilvorhaben der Humboldt-Universität zu Berlin bis zum 31.12.2012 fortgeführt wird.
    In den letzen zwei Jahren haben die Ingenieurpsychologie der Humboldt-Universität zu Berlin, das Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik, die locate solution GmbH sowie die Allianz Managed Operations & Services SE am Projekt SMILEY zusammengearbeitet. Wir haben eine Anwendung für die Unterstützung nachbarschaftlich lebender Menschen verschiedener Generationen auf Tablets konzipiert, prototypisch umgesetzt und evaluiert. Die modulare Anwendung unterstützt ältere Menschen in den Bereichen Wohnen, Kommunikation, Information, Gesundheit und Erinnern. Der Einsatz von Mikrosystemtechnik erweitert die Funktionalität der Anwendung und integriert sich so in das alltägliche Leben der Benutzer. Die Entwicklung und Beurteilung von Geschäfts- und Preismodellen runden das Vorhaben ab.
    In der Abschlussveranstaltung präsentieren die Projektpartner die Früchte ihrer zweijährigen Zusammenarbeit.

 

  • 01.08.2012: Nutzertests mit der Meine Umgebung - App
    Mit dem Vorliegen des ersten funktionalen Prototyps der Meine Umgebung - App beginnen heute die ersten Nutzertests. Die Anwendung wird somit zum ersten Mal auf eine praktische Bewährungsprobe gestellt. Die Umsetzung zum funktionalen Prototyp stellt bereits die zweite Entwicklungsstufe (2. Iteration) dar. Zuvor wurde die Anwendung in Form eines Papier-Prototypen (1. Iteration) umgesetzt, welche dann mittels einer Heuristischen Evaluation bewertet wurde. Die daraus gewonnen Erkenntnisse flossen dann direkt in die Entwicklung des funktionalen Prototypen ein.

 

  • 13.07.2012: Koordinationstreffen in Berlin
    Im Fokus des Treffens der Projektpartner stehen das gegenseitige Vorstellen des aktuellen Arbeitsstandes sowie die Planung für das weitere Vorgehen bis zum offiziellen Projektende am 30.09.2012.

 

  • 08.06.2012: Abschluss der ersten Testreihe
    In einer ersten Testreihe wurden Nutzertests mit den Standard-Anwendungen von Tablet-Computern durchgeführt. Teilnehmer der Untersuchungen waren Senioren und Studenten. Insgesamt wurden bereits 49 Nutzertests durchgeführt. In den folgenden Wochen und Monaten werden nun die SMILEY-Anwendungen als funktionale Prototypen erprobt.

 

  • 26.04.2012: Verstärkung für das SMILEY-Team
    Olga Bajewski wird das SMILEY-Team ab sofort als Studentische Hilfskraft unterstützen. Herzlich Willkommen im Team!

 

  • 12.03.2012: Nutzertests:
    Die erste Welle der Untersuchungen ist nun abgeschlossen, das heißt alle Nutzertests mit jungen Teilnehmern wurden durchgeführt. Ab morgen beginnen die Testungen mit der potentiellen Zielgruppe, den Senioren.

 

  • 06.03.2012: Nutzertests:
    Die Durchführung der Testungen mit Studenten ist in vollem Gange.

 

  • 28.02.2012: Pilotversuch mit Senior:
    Zum ersten Mal wurde der Nutzertest mit einer Person der potentiellen Zielgruppe durchgeführt. Der Pilotversuch konnte erfolgreich beendet werden.

 

  • 20.02.2012: Projektmeeting an der HU-Berlin:
    Projektkoordination mit den Projektpartnern des Fraunhofer Instituts (ISST), Scemtec Automation GmbH und der Allianz AG.

 

  • 14.02.2012: Beginn der Nutzertests:
    Der Startschuss für die Nutzertests ist erfolgt. Zunächst werden drei von fünf vorgesehene Untertsützungsbereiche mit jungen Probanden getestet: Meine Kontakte, Meine Erinnerung und Meine Umgebung. Da die von SMILEY entwickelten Prototypen später auch mit Standardanwendungen eines Tablet-PCs verglichen werden sollen, lösen die untersuchten Nutzer die konzipierten Aufgaben in einer ersten Welle mit den vorinstallierten Anwendungen eines handelsüblichen Tablet-Computer.

 

  • 07.02.2012: Vorbereitungen der Nutzertests:
    Nach mehreren Probedurchläufen und letzten Anpassungen an der Durchführung der Nutzertests werden die Testungen in den nächsten Tagen beginnen.
    Der Zwischenbericht über die bisherigen Arbeiten wurde erstellt.

 

  • 30.01.2012: Verstärkung für das SMILEY-Team:
    Mitte Februar wird das SMILEY-Team um zwei Wissenschaftliche Mitarbeiter, Dipl.-Psych. Dipl. Ing. Martin Brucks und Dipl.-Psych. Joschy Vöhringer, und dem Diplomanden Mirko Menze, verstärkt.

 

  • 24./25.01.2012: 5. AAL-Kongress in Berlin
    Der 5. Deutsche AAL-Kongress hat  seinen Fokus in diesem Jahr auf Technik für ein selbstbestimmtes Leben gerichtet.

 

  • 17.01.2012: Erster Probedurchlauf
    Heute erfolgte der erste Probedurchlauf für die zukünftigen Nutzertests. In einer ersten Welle von Erhebungen, erhalten die Nutzer Aufgaben, welche sie mithilfe eines Tablet-PCs und dessen vorinstallierten Anwendungen lösen sollen.

 

  • 10.01.2012: Vorbereitungen der Nutzertests
    Letzte räumliche und technische Vorbereitungen für die anstehenden Nutzertests sind in vollem Gange. Der Versuchsleitfaden wurde erstellt und wird in der kommenden Woche erstmals bei einem Probedurchlauf auf Praktikabilität geprüft.

 

  • 03.01.2012: Vorbereitungen der Nutzertests
    Die überarbeiteten Aufgaben wurden einer erneuten Prüfung unterzogen. Die letzten Vorbereitungen für die anstehenden Nutzertests haben begonnen. Rekrutiert wird ab KW2.

 

  • 15.12.2011: Vorbereitungen der Nutzertests
    Die entwickelten Aufgaben für die Bereiche "Meine Kontakte", "Meine Umgebung" und "Meine Erinnerung" wurden in einer ersten Generalprobe auf Praktikabilität für die zukünftigen Nutzertests überprüft.

 

  • 08.12.2011: Projektkoordination HU Berlin & Fraunhofer ISST
    Beide Prjoktpartner trafen sich zum Gedankenaustausch zur technischen Umsetzung des Demonstrators und zur technischen Realisierbarkeit und Integration des bisher geplanten funktionellen Umfangs der einzelnen Bereiche von "Meine Kontakte", "Meine Erinnerung", "Meine Umgebung", "Meine Wohnung", "Meine Gesundheit".

 

  • 30.11.2011: Laboreinweihung
    Mit einer kleinen Feier wurde das SMILEY-Labor eingeweiht und das Projekt unseren interessierten Gästen vorgestellt.

 

  • 23.11.2011: Projektkoordination
    Meeting der Projektpartner in München

 

  • 22.11.2011: Vorbereitungen für die SMILEY-Laboreinweihung
    Die Einrichtung des SMILEY-Wohnzimmers ist nun weitestgehend abgeschlossen, sodass nun in Kürze die ersten Nutzertests durchgeführt werden können. Mit einer kleinen Einweihungsveranstaltung am 30.11.2011 wird das neue Labor den Lehrstuhlmitarbeitern präsentiert.

 

  • 15.11.2011: Prototypen-Programmierung
    Die Programmierung des ersten Prototypen steht kurz vor der Fertigstellung. Begonnen wurde mit einer von fünf vorgesehenen SMILEY-Applikationen, der "Meine Kontakte" - App. Umgesetzt werden die Applikationen auf einem iPad.

 

  • 03.11.2011: Namen der Apps
    Den fünf vorgesehenen Appliaktionen wurden Namen vergeben:
    "Meine Kontakte" - App
    "Meine Erinnerung" - App
    "Meine Wohnung" - App
    "Meine Gesundheit" - App
    "Meine Umgebung" - App

 

  • 12.10.2011: Mock-Up
    Heute erfolgte die Vorstellung der "Gesundheits" - App, des vorerst letzten Papierprototypen. Mit dieser Anwendung wird die Erhaltung und Förderung der Gesundheit der Nutzer technisch unterstützt.

 

  • 05.10.2011: Mock-Up
    Vorstellung des Papierprototypen "Meine Wohnung": Mithilfe dieser Anwendung soll der Nutzer z.B. bestimmte technische Geräte der Wohnung zentral steuern können aber auch vor möglichen häuslichen Gefahren geschützt werden.

 

  • 28.09.2011: Mock-Up und Besichtigung einer Musterwohnung in Potsdam
    Damit die zukünftigen SMILEY-Nutzer immer einen Überblick darüber haben, was um sie herum geschieht, wo sich der nächste Facharzt befindet oder welche kulturellen Veranstaltungen in ihrer Nähe stattfinden, entwickelt SMILEY auch hierfür eine Applikation für eine technische Unterstützung. Die Funktionen und Interaktionselemente wurden mit der Entwicklung eines Papierprototypen spezifiziert.
    Im Anschluss an die Besprechung des Mock-Ups besichtete das SMILEY-Team eine Musterwohnung für barrierefreies Wohnen in Potsdam. Die GEWOBA Potsdam baute hierfür eine Plattenbauwohnung altersgerecht um, um zu demonstrieren, wie das Wohnen bequemer gestaltet werden kann.

 

  • 21.09.2011: Mock-Up
    Vorstellung des Papierprototypen "Erinner mich": Mithilfe dieser Anwendung soll der Nutzer an wichtige Termine und Dinge erinnert werden.

 

  • 15.09.2011: Mock-Up
    Heute erfolgte die Vorstellung des ersten SMILEY-Papierprototypen. Mithilfe einer Applikation möchte SMILEY Senioren den "Kontakt zu anderen" durch technische Unterstützung erleichtern. Gleichzeitig soll durch Zusatzfunktionen die gesellschaftliche Teilhabe der Nutzer gefördert werden, um der Gefahr der sozialen Isolierung durch das Altern entgegenzuwirken.

 

  • 31.08.2011: Auf Grundlage der entworfenen Papierprototypen der fünf Applikationen werden die Funktionen, Interaktionselemente und Beschriftungen genauer spezifiziert, um ein Mock-Up zu entwickeln. Mit dem Mock-Up soll den Testpersonen ein System zur Verfügung gestellt werden, mit dem sie interagieren können.

 

  • 29.08.2011: Projektmeeting beim Fraunhofer-Institut in Berlin.

 

  • 04.08.2011: Papierprototypentwicklung zum Unterstützungsbereich "Kontakt zu anderen".

 

  • 22.07.2011: Um die SMILEY-Applikationen in einer möglichst natürlichen Umgebung testen zu können, wird das SMILEY-Büro schrittweise in ein SMILEY-Wohnzimmer verwandelt. Seit heute schmückt eine Couch das Büro. Wohnzimmertisch, Zimmerpflanzen, Fernseher und ein kleiner TFT-Monitor am Ausgang folgen und sollen optimale Untersuchungsbedingungen mit Wohnzimmeratmosphäre gewährleisten. Im Oktober werden die ersten User-Tests mit Senioren durchgeführt.    

 

  • 20.07.2011: Papierprototypentwicklung zum Unterstützungsbereich "Zugang zu Informationen", speziell zu relevanten Informationen in der näheren Umgebung von Ladenöffnungszeiten bis hin zu möglichen Freizeitangeboten. "Around me" wurde das App letztlich genannt, welches dem Nutzer zuverlässige Informationen über die "Dinge" liefern soll, die um ihm herum geschehen.

 

  • 13.07.2011: Papierprototypentwicklung zum Bereich "Erinner mich".

 

  • 06.07.2011: Im zweiten Workshop zum Arbeitspaket 2 wurde ein Papierprototyp zum Unterstützungsbereich "Aktiv und gesund bleiben" entworfen. Während des Wokshops stellte sich heraus, dass der Unterstützungsbereich "gesundheitliche Notfälle erkennen" in die gleiche Applikation integriert werden kann.

 

  • 04.07.2011: Workshop mit den Projektpartnern in Dortmund.

 

  • 22.06.2011: Im ersten Workshop zum Arbeitspaket 2 wurde die Unterstützungsfunktions "automatische Notrufabsendung" des Unterstützungsbereiches Sicherheit detailliert betrachtet. Ziel des Workshops war es, einen möglichen Papierprototyp auf Grundlage der Erkenntnisse der Anforderungsanalyse des Arbeitspaketes 1 zu entwickeln. Wichtige Querverbindungen und Zusammenhänge zu anderen vorgesehenen Unterstützungsfunktionen wurden identifiziert und bei der Gestaltung berücksichtigt. Das erzielte Resultat wird am 04.07.2011 unseren Projektpartnern vorgestellt. Alle weiteren Funktionsbereiche werden ebenfalls in Workshops ausgearbeitet.

 

  • Die Arbeiten am zweiten Arbeitspaket werden in Kürze beginnen. Die Vorbereitungen für das Einrichten einer Musterwohnung für die nächsten Untersuchungen sind in vollem Gange.

     
  • Bei der „Langen Nacht der Wissenschaften“ (28. Mai 2011) stellte sich das Projekt SMILEY erstmals einem breiteren Publikum vor. Jung und Alt, konnte sich in Adlershof über das SMILEY-Projekt in Form von Postern, Präsentationen, eines eigens für die „Lange Nacht der Wissenschaften“ konzipierten Mockups informieren und ihre Fragen an die beteiligten Forscher richten. Außerdem konnten die Besucher einen Fragebogen ausfüllen um so einen Beitrag für die Forschung zu leisten. Durch die rege Teilnahmebereitschaft der Besucher konnten weitere 106 Daten von Personen erfasst werden, die zurzeit analysiert werden.

    LNdW Foto1LNdW Foto2LNdW Foto3

    Die bei der „Langen Nacht der Wissenschaften“ ausgestellten Poster können Sie hier einsehen:

    Poster: SMILEY stellt sich vor

    Poster: ausgewählte Ergebnisse AP1


  • Die Analyse der Daten des ersten Arbeitspaketes sind weitestgehend abgeschlossen. Das Lastenheft wurde erstellt und an unsere Projektpartner weitergeleitet. Am 26. April 2011 trafen die Projektpartner in der Humboldt-Universität zu Berlin zusammen, um sich über die bisherigen Fortschritte der jeweiligen Teilprojekte auszutauschen und das weitere Vorgehen zu besprechen.

     

  • Nach dem Abschluss der ersten Interviewwelle, bei der die besonderen Bedürfnisse der Menschen ab sechzig Jahren und deren typische Tagesabläufe erfragt wurden, folgte direkt im Anschluss eine zweite Erhebungswelle. In diesem Schritt wollten wir herausfinden, wie wichtig bestimmte Unterstützungsmöglichkeiten für ältere Menschen sind, welchen Nutzen sie darin sehen und welche Bedenken sie dabei hegen. Mittlerweile sind die Befragungen des ersten Arbeitspaketes abgeschlossen. Die daraus gewonnen Daten werden zurzeit analysiert und in ein Lastenheft eingearbeitet.

 

  • Die erste Interviewwelle ist bereits gestartet. Erste Ergebnisse werden Mitte Februar erwartet.

 

  • Unterstützen Sie unsere Forschungsarbeit: Nehmen Sie an unserer Studie teil! Alle notwendigen Informationen finden Sie hier:

    SMILEY Präsentation

    SMILEY Pressetext

    SMILEY Flyer
                                                                    
     
  • Die Rekrutierung ist in vollem Gange. Erste Interviews sind für Mitte Januar geplant.

 

  • Der Interviewleitfaden wurde erstellt. Die Flyer sind gedruckt und warten nur darauf, verteilt zu werden. Der Startschuss für die Probandenrekrutierung fällt am 10.01.2011.

 

  • Wir haben weitere Verstärkung erhalten. Anika Tiede hat ihre HiWi-Stelle angetreten. Außerdem unterstützt uns Sybille Pape mit der Ausarbeitung eines Studienprojekts. Leider musste Laura Grimm unser Team wieder verlassen.

 

  • Der erste Workshop und somit die erste Anforderungsanalyse ist erfolgreich abgeschlossen. Es wurden Ideen gesammelt und geprüft, verschiedene Szenarien durchdacht. Nun geht es an die Erstellung eines Interviewleitfadens.

 

  • Die Arbeiten am ersten Arbeitspaket (Anforderungsanalyse) haben begonnen, erste Untersuchungen sind für Mitte Dezember geplant.

 

  • Wir haben vier neue HiWis eingestellt: Laura Grimm, Nancy Schmiedeberg, Lea Zander und Roman Benz. Zudem wird unser Team durch zwei Diplomanden, Ronny Reckin und Sebastian Uedelhoven, sowie einer Praktikantin verstärkt.

 


Kurzbeschreibung

Laufzeit des Projektes: 01.10.2010 – 31.09.2012

Projektträger: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF)

Ausgangspunkt. Infolge des demografischen Wandels steigt der Anteil derjenigen Menschen, die trotz ihres zum Teil hohen Alters ein selbstbestimmtes Leben zu Hause bzw. in der familiären Gemeinschaft verbringen möchten. Leider sind nicht alle Menschen hierzu ohne weiteres in der Lage – sie benötigen zur Realisierung ihres Wunsches Unterstützung, die aufgrund tendenziell sinkender Alterseinkünfte zudem bezahlbar sein muss. Das häusliche Umfeld bietet hier zahlreiche Ansatzpunkte für technologische Unterstützungssysteme, so zum Beispiel aus dem Bereich Ambient Intelligence. Bisherige Erfahrungen zeigen jedoch, dass solche technologischen Dienste oft an der fehlenden Akzeptanz der Zielgruppen scheitern. Gründe hierfür sind eine komplizierte Konfiguration und Benutzerführung sowie die fehlende „menschliche Komponente“.

Smiley Logo Ziel. Das Projekt soll eine Verlängerung des selbstbestimmten Lebens durch technische Unterstützung ermöglichen, welche a) direkt hilft, Alltagsprobleme zu bewältigen und b) indirekt hilft, indem sie die soziale Integration des (älteren) Menschen fördert. Dabei soll sowohl das private (Community) als auch das professionelle Umfeld (Dienstleister, medizinische Einrichtungen etc.) einbezogen werden. Das Projekt stellt den Menschen in den Mittelpunkt und zielt darauf ab, ausgehend von dessen individueller Situation, das optimale Lösungsbündel aus den drei Faktoren Technik, Community und Dienstleister zu identifizieren und zu aktivieren.

 


Arbeitspakete

AP1: Bedarfs- und Anforderungsanalyse

Ziel des ersten Arbeitspakets ist eine differenzierte Übersicht des Bedarfs aus der Perspektive der potenziellen Nutzer. Um das Ziel zu  erreichen, muss der Nutzungskontext verstanden und spezifiziert werden. Dazu werden im ersten Arbeitsschritt detaillierte Nutzeranalysen durchgeführt, um das Spektrum künftiger Nutzer nach relevanten Kriterien zu segmentieren (nach organisatorischer Zugehörigkeit, nach soziodemografischen Merkmalen, nach Vorerfahrung, Wissen, Qualifizierung und Übungsgrad). Im Ergebnis werden die Personengruppen, die von integrierten Dienstleistungsnetzwerken (iDN) direkt oder indirekt betroffen sind, identifiziert, differenziert und ihre jeweiligen Unterstützungs-Bedürfnisse strukturiert. Ziel dieses Arbeitspaketes ist es, zu ermitteln, welche externen Dienste später tatsächlich am Markt nachgefragt werden, und bei welchen Tätigkeiten die Verbraucher in erster Linie auf ehrenamtliches oder familiäres Engagement ihrer Community setzen. Dies ist eine Kernfrage für die genaue Ausgestaltung des Netzwerkes und seiner Geschäftsmodelle. Hierbei kann auf verschiedenen Vorarbeiten, unter anderem von Cirkel, Hilbert und Schalk  (2004) aufgebaut werden.

Leitung: HU Berlin

 

AP2: Konzeption des Dienstleistungsnetzwerks

Ziel des Arbeitspaketes ist die Ausarbeitung eines Gesamtkonzepts für das integrierte Dienstleistungsnetzwerk unter Berücksichtigung der  ermittelten Nutzeranforderungen, aber auch unter Berücksichtigung ökonomischer, technischer und rechtlicher Rahmenbedingungen.

Leitung: HU Berlin

 

AP3: Geschäfts- und Preismodelle

Ermittlung eines geeigneten Finanzierungs-Mixes für integrierte Dienstleistungsnetzwerke, Ausarbeiten eines Betriebskonzepts für das  Netzwerk. Die Implementierung komplexer mikrotechnischer Systeme ist derzeit noch eine relativ kostspielige Angelegenheit, eine ausschließliche Finanzierung durch den Verbraucher ist daher zumindest im Massengeschäft unrealistisch. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird eine Lösung dieses Problems in einem gemischten Finanzierungsansatz liegen: Neben den Verbrauchern können zum Beispiel auch  die Dienstleister das System kofinanzieren, zum Beispiel im Rahmen von Provisionsmodellen. Darüber hinaus bietet gerade der Bereich Notfallmanagement die Chance, die Etablierung von integrierten Dienstleistungsnetzwerken über Prämienanreize der Versicherungswirtschaft zu incentivieren. So werden die geplanten Netzwerke sowohl die Schadenshäufigkeit als auch den Schadensumfang im häuslichen Bereich deutlich reduzieren. Unabhängige Service-Provider könnten alle diese Finanzierungsquellen nutzen, um im Rahmen von Betreibermodellen integrierte Dienstleistungsnetzwerke anzubieten, die aus Endverbrauchersicht fair und bezahlbar erscheinen.

Leitung: Allianz AG

 

AP4: Entwicklung einer generationengerechten Benutzungsschnittstelle

Konzeption bzw. Definition und Evaluation von Benutzungsschnittstellen, die maximale Akzeptanz unter Angehörigen verschiedener Generationen erfahren und somit ein breites Nutzerspektrum ansprechen (Stichwort: Diensteplattform in Mehr-Generationen-Häusern).

Leitung: HU Berlin

 

AP5: Konzeption von Dienstearchitekturen und Infrastrukturen

Ziel ist Konzeption und Spezifikation einer Systemarchitektur zur Umsetzung der innerhalb des Dienstleistungsnetzwerkes ablaufenden Prozesse (s. AP 2). Diese sind stark heterogen und verteilt. Prozesse werden zum Teil ad hoc definiert oder können – je nach konkreter Nutzersituation – in unterschiedlichem Umfang vordefiniert sein. Das zu entwickelnde Konzept soll diese Prozesseigenschaften abbilden bzw. umsetzen. Je nachdem, ob überwiegend technische oder menschliche Aktoren eine Rolle spielen, sind geeignete Prozessanpassungen vorzusehen.

Leitung: Fraunhofer ISST

 

AP6: Entwicklung eines Demonstrators

Nachweis der prinzipiellen Umsetzbarkeit der entwickelten Konzepte und Funktionalitäten. Aufbau einer Teststellung für die Systemevaluation.

Leitung: Fraunhofer ISST

 

AP7: Evaluation von Nutzbarkeit und Akzeptanz

Prüfung der erarbeiteten Lösungen auf ihre Praktikabilität und Akzeptanz, Roadmap für die Weiterentwicklung des integrierten Dienstleistungsnetzwerks.

Leitung: HU Berlin

 

AP8: Projektmanagement und Dissemination

Effiziente Durchführung des Projekts und Vermittlung der Projektergebnisse an eine möglichst breite Öffentlichkeit.

Leitung: Fraunhofer ISST


Ergebnisse

 

Ergebnispräsentation zum 1. Arbeitspaket

Ergebnispräsentation zum 2. Arbeitspaket

 

Publikationen

Brucks, M. & Reckin, R., (2012). Ist das iPad fit für Ältere?. In: Reiterer, H. & Deussen, O. (Hrsg.), Mensch & Computer 2012 – Workshopband: inter- aktiv informiert – allgegenwärtig und allumfassend!?. München: Oldenbourg Verlag. (S. 45-51).

 

Sengpiel, M. (2011) Young by Design: Supporting Older Adults' Mobility and Home Technology Use through Universal Design and Instruction. (C. Stephanidis, Ed.) Universal Access in Human-Computer Interaction., 6767, 230-239. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg.

 

Sengpiel, M. (2012) Meeting usability demands to improve market chances for AAL. Conference Proceedings of the AAL Summit 2012, Bilbao, Spain

 

Wandke, H., Sengpiel, M., & Sönksen, M. (2012). Myths About Older People's Use of Information and Communication Technology. Gerontology, –. doi:10.1159/000339104

 


Projektpartner

Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit der vier Projektbeteiligten durchgeführt. Jeder Projektpartner verfolgt dabei eigene Teilvorhaben.

  • HU-Berlin
    Teilvorhaben: User-Centered Design
  • Fraunhofer ISST Gesamtprojektleitung
    Teilvorhaben: Prototypische Entwicklung einer Dienstleistungsplattform
  • Scemtec Automation GmbH
    Teilvorhaben: Mikrosystemtechnische Unterstützung von AAL-Dienstleistungsnetzwerken
  • Allianz AG
    Teilvorhaben: Entwicklung von Geschäfts- und Preismodellen

 

Das Teilvorhaben der HU-Berlin wird insbesondere die Anforderungsanalyse und konzeptionelle Gestaltung des Dienstleistungsnetzwerks, die Entwicklung eines Mock-Ups einer generationengerechten Benutzungsschnittstelle und die Evaluation der Gebrauchstauglichkeit und Akzeptanz der im Projekt entwickelten technischen und ökonomischen Lösungen beinhalten.

 


Bachelorarbeiten bei SMILEY

(Stand: 10.01.2012)

 

User Centered Design mit Älteren - Apps testen und weiterentwickeln – Meine Kontakte

Malte Sönksen
Michael Sengpiel

Schlagwörter: Ambient Assisted Living (AAL), User Centered Design, Older Adults, HCI, Ingenieurpsychologie, Usability, User Interface Design, Einsamkeit, Soziale Isolation, Soziale Netzwerke, Social Networks

Allgemein: Die ausgeschriebene Bachelorarbeit ist in das SMILEY-Projekt eingebettet. Ziel des SMILEY-Projektes ist die Verlängerung des selbstbestimmten Lebens durch technische Unterstützung, welche a) direkt hilft, Alltagsprobleme zu bewältigen und b) indirekt hilft, indem sie die soziale Integration des (älteren) Menschen fördert. Dabei soll sowohl das private als auch das professionelle Umfeld (Dienstleister, medizinische Einrichtungen etc.) einbezogen werden. Dazu wurden Prototypen entwickelt, welche im Rahmen eines iterativen User Centered Design Prozesses getestet und weiterentwickelt werden. In deiner Bachelorarbeit hast Du die Möglichkeit, diesen Prozess unterstützt vom SMILEY-Team aktiv mitzugestalten. Bereichsspezifisch: Konkret geht es um einen Prototypen, der das soziale Netzwerk der Älteren unterstützt. Diese sollen besser in der Lage sein, sich mit Freunden & Familie auszutauschen und zu realen Aktivitäten zu verabreden – also die Vorteile von Social Networks zu nutzen, bis hin zum Kennenlernen neuer Menschen mit ähnlichen Interessen und Hinweise auf passende Veranstaltungen.
Die App verwaltet zentral alle Kontakte und Aktivitäten wie Nachrichten, Telefonate, Veranstaltungen und soll einen auffordernden und unterstützenden Charakter erhalten und damit sozialer Isolation und Einsamkeit im Alter vorbeugen.

Referenz: Mayhew, D. (1999). The Usability Engineering Lifecycle. San Francisco, CA: Morgan Kaufmann Publishers. Melenhorst, A. S., Rogers, W. A. & Caylor, E. C. (2001). The use of communication technologies by older adults: Exploring the benefits from the user’s perspective. Madelyn Hall, M. & Havens, B. (2003). The Effect Of Social Isolation And Loneliness On The Health Of Older Women. Aging in Manitoba Study. Department of Community Health Sciences, University of Manitoba. Gierueld , J. J., Tilburg, T., Dykstra, P. A. (2006). Loneliness and Social Isolation. In A. Vangelisti and D.Perlman (eds.): Cambridge handbook of personal relationships. Cambridge: Cambridge University Press, 2006. 485-500.

 

User Centered Design mit Älteren - Apps testen und weiterentwickeln – Meine Umgebung

Michael Sengpiel
Malte Sönksen

Schlagwörter: Ambient Assisted Living (AAL), User Centered Design, Older Adults, HCI, Ingenieurpsychologie, Usability, User Interface Design, Information, Informationszugang, Informationsdarstellung

Allgemein: Die ausgeschriebene Bachelorarbeit ist in das SMILEY-Projekt eingebettet. Ziel des SMILEY-Projektes ist die Verlängerung des selbstbestimmten Lebens durch technische Unterstützung, welche a) direkt hilft, Alltagsprobleme zu bewältigen und b) indirekt hilft, indem sie die soziale Integration des (älteren) Menschen fördert. Dabei soll sowohl das private als auch das professionelle Umfeld (Dienstleister, medizinische Einrichtungen etc.) einbezogen werden. Dazu wurden Prototypen entwickelt, welche im Rahmen eines iterativen User Centered Design Prozesses getestet und weiterentwickelt werden. In deiner Bachelorarbeit hast Du die Möglichkeit, diesen Prozess unterstützt vom SMILEY-Team aktiv mitzugestalten. Bereichsspezifisch: Im Fokus dieser Arbeit steht die Evaluation und Weiterentwicklung eines Apps, welches den Zugang zu einem vielfältigen und umfassenden Informationsangebot erleichtern soll. Das „Meine Umgebung“ - App (Around Me) wurde dahingehend konzipiert, dass der Nutzer auf einen Blick sehen kann, was sich gerade in seiner unmittelbaren Umgebung befindet und welche Aktivitätsmöglichkeiten sich dadurch für ihn ergeben. So werden die Senioren einerseits bei der Informationssuche unterstützt, während andererseits Anreize geschaffen werden, um die Partizipation am gesellschaftlichen Leben zu fördern. Im Rahmen dieser Arbeit hast Du die Möglichkeit in einem Team mitzuarbeiten, User-Tests mit älteren als auch mit jüngeren Probanden durchzuführen und aktiv an der Gestaltung und Verbesserung der Anwendung mitzuwirken.

Referenz: Fisk, A. D., Rogers, W. A., Charness, N., Czaja, S. J. & Sharit, J. (2009). Designing for Older Adults: Principles and Creative Human Factors Approaches. (2. Auflage). London: CRC Associates.

 

User Centered Design mit Älteren - Apps testen und weiterentwickeln – Meine Wohnung

Malte Sönksen
Michael Sengpiel

Schlagwörter: Ambient Assisted Living (AAL), User Centered Design, Older Adults, HCI, Ingenieurpsychologie, Usability, User Interface Design, Security, Smart Home, Smart Technology, Gerätesteuerung

Allgemein: Die ausgeschriebene Bachelorarbeit ist in das SMILEY-Projekt eingebettet. Ziel des SMILEY-Projektes ist die Verlängerung des selbstbestimmten Lebens durch technische Unterstützung, welche a) direkt hilft, Alltagsprobleme zu bewältigen und b) indirekt hilft, indem sie die soziale Integration des (älteren) Menschen fördert. Dabei soll sowohl das private als auch das professionelle Umfeld (Dienstleister, medizinische Einrichtungen etc.) einbezogen werden. Dazu wurden Prototypen entwickelt, welche im Rahmen eines iterativen User Centered Design Prozesses getestet und weiterentwickelt werden. In deiner Bachelorarbeit hast Du die Möglichkeit, diesen Prozess unterstützt vom SMILEY-Team aktiv mitzugestalten. Bereichsspezifisch: Konkret geht es um einen Prototyp, der den Benutzer einerseits dabei unterstützen soll technische Geräte in seinem Haushalt zentral einfacher zu bedienen und der ihm andererseits die Gewissheit vermitteln soll, sich in seinen eigenen vier Wänden sicher fühlen zu können. Der Prototyp kontrolliert unter anderem die Zustände aller Geräte und meldet Probleme und Gefahrenquellen an den Nutzer zurück. Die erste Version dieses Prototyps wurde bereits entwickelt und wartet nun darauf mit deiner Unterstützung von den Senioren, aber auch von jüngeren Erwachsenen getestet zu werden. Zusammen mit anderen Bachelorstudenten und studentischen Hilfskräften wirst du Workshops zu den Apps vorbereiten, in denen du dich intensiv mit den Senioren auseinandersetzen kannst, um herauszufinden wie der Prototyp noch optimiert werden kann. Im Anschluss werden wir zusammen auf Grundlage der neu gewonnen Daten einen verbesserten Prototypen erstellen, den du intensiv mitgestaltest und dessen Benutzerfreundlichkeit du in erneuten Workshops mit Senioren überprüfen kannst.

Referenz: Mayhew, D. (1999). The Usability Engineering Lifecycle. San Francisco, CA: Morgan Kaufmann Publishers.

 

User Centered Design mit Älteren - Apps testen und weiterentwickeln – Meine Gesundheit

Michael Sengpiel
Malte Sönksen

Schlagwörter: Ambient Assisted Living (AAL), User Centered Design, Older Adults, HCI, Ingenieurpsychologie, Usability, User Interface Design, Automatische Notfallerkennung, Gesundheitsdaten, Gesundheitsinformationen, Gesundheitsratschläge, Gesundheitstraining

Allgemein: Die ausgeschriebene Bachelorarbeit ist in das SMILEY-Projekt eingebettet. Ziel des SMILEY-Projektes ist die Verlängerung des selbstbestimmten Lebens durch technische Unterstützung, welche a) direkt hilft, Alltagsprobleme zu bewältigen und b) indirekt hilft, indem sie die soziale Integration des (älteren) Menschen fördert. Dabei soll sowohl das private als auch das professionelle Umfeld (Dienstleister, medizinische Einrichtungen etc.) einbezogen werden. Dazu wurden Prototypen entwickelt, welche im Rahmen eines iterativen User Centered Design Prozesses getestet und weiterentwickelt werden. In deiner Bachelorarbeit hast Du die Möglichkeit, diesen Prozess unterstützt vom SMILEY-Team aktiv mitzugestalten. Bereichsspezifisch: Konkret geht es um einen Prototypen, der helfen soll auch im Alter länger aktiv und gesund zu bleiben. Diese Unterstützung wurde von den Probanden als besonders wichtig eingeschätzt. Die Kontrolle über die eigene Gesundheit und über potentielle Hilfe im Notfall ist gerade für alleinstehende Senioren ausschlaggebend für ein langes selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden. Daher muss die Umsetzung dieser Funktionen besonders sorgfältig erarbeitet werden. Ein erster Prototyp besteht bereits. Im Mittelpunkt dieser App steht der eigene Gesundheitszustand. Dieser wird dokumentiert und protokolliert, wobei gefährliche Veränderungen sofort mitgeteilt werden. Eine zentrale Rolle übernimmt eine automatische Notfallerkennung, die innerhalb von drei Minuten Hilfe verspricht. Das übergeordnete Ziel dieser App ist es Gesundheitsverhalten zu fördern. Dazu werden immer wieder motivationssteigernde Anreize und Ratschläge zu Verfügung gestellt. Nun sind die zukünftigen Benutzer gefragt. Sie werden in kleinen Gruppen mit dem Prototypen arbeiten und Verbesserungen anregen. Die selbstständige Leitung und Protokollierung dieser Workshops wird von den verantwortlichen Smiley-Mitgliedern und Bachelorstudenten übernommen. Es ergibt sich die Chance eine enge Zusammenarbeit und einen intensiven Meinungsaustausch mit den Senioren, aber auch jüngeren Probanden zu erleben. Der Prototyp wird nach den Workshops überarbeitet und erneut evaluiert, bis eine finale Version existiert.

Referenz: Mayhew, D. (1999). The Usability Engineering Lifecycle. San Francisco, CA: Morgan Kaufmann Publishers. Mann, W. C. (2005). Smart technology, for aging, disability, and independence. (Part 9). New Jersey: Wiley-Interscience.

 

User Centered Design mit Älteren - Apps testen und weiterentwickeln – Meine Erinnerung

Malte Sönksen
Michael Sengpiel

Schlagwörter: Ambient Assisted Living (AAL), User Centered Design, Older Adults, HCI, Ingenieurpsychologie, Usability, User Interface Design, Kalender, elektronischer Kalender, Termine, Eisenhower-Matrix, Erinnerung

Die ausgeschriebene Bachelorarbeit ist in das SMILEY-Projekt eingebettet. Ziel des SMILEY-Projektes ist die Verlängerung des selbstbestimmten Lebens durch technische Unterstützung, welche a) direkt hilft, Alltagsprobleme zu bewältigen und b) indirekt hilft, indem sie die soziale Integration des (älteren) Menschen fördert. Dabei soll sowohl das private als auch das professionelle Umfeld (Dienstleister, medizinische Einrichtungen etc.) einbezogen werden. Dazu wurden Prototypen entwickelt, welche im Rahmen eines iterativen User Centered Design Prozesses getestet und weiterentwickelt werden. In deiner Bachelorarbeit hast Du die Möglichkeit, diesen Prozess unterstützt vom SMILEY-Team aktiv mitzugestalten. Bereichsspezifisch: Im Rahmen dieser Arbeit soll eine Anwendung („Meine Erinnerung – App“) entwickelt und evaluiert werden, welche den Nutzer dabei unterstützt, sich an wichtige Termine und Erledigungen zu erinnern. Im Wesentlichen geht es um die Konzeption eines für Senioren nutzerfreundlichen elektronischen Kalenders. Darüber hinaus sollen in diesem App einige Features integriert werden, wie z.B. an „Dinge“ (Portemonnaie, Schlüssel, aber auch der Brief der in den Briefkasten muss) erinnert werden soll, an die bei Verlassen des Hauses gedacht werden muss. Bei dieser Arbeit hast Du die Möglichkeit in einem Team mitzuarbeiten, User-Tests mit älteren als auch mit jüngeren Probanden durchzuführen und aktiv an der Gestaltung und Verbesserung der Anwendung mitzuwirken.

Referenz: Mayhew, D. (1999). The Usability Engineering Lifecycle. San Francisco, CA: Morgan Kaufmann Publishers.


Ansprechpartner & Kontakt

 

Dipl.-Psych. Michael Sengpiel
Tel.: 030 - 2093 9310
Mail: michael.sengpiel(at)psychologie.hu-berlin.de

 

Dipl.-Psych. Malte Sönksen
Tel.: 030 - 2093 9337
Mail: malte.soenksen(at)hu-berlin.de

Anschrift
Forschungsprojekt SMILEY
Lehrstuhl für Ingenieurpsychologie / Kognitive Ergonomie
Rudower Chaussee 18
12489 Berlin