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Humboldt-Universität zu Berlin - Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät II - Institut für Psychologie

Allgemeine Hinweise zur Lehre

Eine allgemeine Übersicht über das Lehrangebot der Ingenieurpsychologie sowie Informationen über aktuelle Veranstaltungen können Sie hier herunterladen (Flyer Lehrangebot WS 11/12, Flyer Lehrangebot SS 2012). Beachten Sie auch die Übersicht zum AIO-Schwerpunkt im Diplomstudiengang.


  • Lehrangebot: detailierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen
  • Kolloquium: Informationen zum Kolloquium der Ingenieur- und Arbeitspsychologie
  • AIO Praktikertag: Praktiker informieren über Tätigkeitsfelder von AIO-Psychologen
  • Expertenworkshop Personalarbeit: Personalverantwortliche berichten über ihre Tätigkeit
  • Exkursionen: Informationen über bisher stattgefundene Exkursionen
  • Literatur: Empfehlungen zur begleitenden Literatur
  • Prüfungen: Noten, aktuelle Prüfungstermine und wichtige Hinweise
  • Evaluation: Studierende bewerten die Lehrveranstaltungen
  • Studienprojekte: Informationen über mögliche Forschungs-/Bachelor-/Master-/Diplomarbeiten, Archiv abgeschlossener Arbeiten

Wie funktioniert das Kurssystem im Hauptstudium?

Alle Studierende im Hauptstudium - unabhängig von ihrem späteren Schwerpunkt - müssen folgende Kurse belegen (sofern nicht durch ein Nebenfach ersetzt):

Diese drei Veranstaltungen bilden das Wahlpflichtmodul HWM_2.1 (9 SP, 3 SP für jede Veranstaltung).

Wurde das Wahlpflichtmodul HWM_2.1 belegt, muss auch das Wahlpflichtmodul HWM_2.2 belegt werden. Das Wahlpflichtmodul HWM_2.2 besteht aus drei Seminaren, von denen eines belegt werden muss. Folglich wird die Belegung des Wahlpflichtmoduls HWM_2.2 mit 3 SP verrechnet.

Das ingenieurpsychologische Seminar im Wahlpflichtmodul HWM_2.2 ist Bedien- und Anzeigekonzepte in der Mensch-Computer-Interaktion.

Wie funktoniert das Kurssystem im AIO-Schwerpunkt?

Alle Studierende im AIO-Schwerpunkt müssen vier Basismodule belegen und 33 SP erreichen.

Das ingenieurpsychologische Basismodul heißt "Analyse und Gestaltung von MMS (SAO/BM_3) und umfasst 10 SP. Es besteht aus:

Zusätzlich zu den Basismodulen müssen zwei Wahlmodule belegt werden, die mit jeweils 9 SP verrechnet werden. Ein Wahlmodul kann durch ein entsprechendes Ergänzungsfach oder durch ein Modul des Kognitions- und Neuropsychologieschwerpunkts ersetzt werden. Genauere Informationen entehmen Sie bitte der Prüfungsordnung.

Folgende Wahlmodule haben ingenieurpsychologischen Bezug:

SAO/WM_2 "Kognitive Ergonomie"

SAO/WM_3 "Mensch-Computer-Interaktion"

SAO/WM_5 "Wissensmanagement"

  • Seminare und Vorlesungen der Organisationspsychologie
  • Denkwerkzeuge im Wissensmanagement (Ersetzt Computer Supported Cooperative Work, anrechenbar als SAO/WM_5 oder SAO/BM_4. Ein Neueinstieg in das Modul SAO/WM_5 ist nicht mehr möglich. Weitere Informationen unter Agnes.)

Alle Angaben ohne Gewähr!


Allgemeines zum Forschungsvertiefungsfach Ingenieurpsychologie

Das Lehrangebot im Forschungsvertiefungsfach Ingenieurpsychologie richtet sich an Studierende der Psychologie mit dem AIO-Studienschwerpunkt (Übersicht) und an Studierende der Informatik, die sich für die Psychologie als Wahlpflichtfach entschieden haben. Außerdem heißen wir die Studenten der anderen beiden Berliner Universitäten (TU und FU) herzlich willkommen, unser Kursangebot zu nutzen. Aufgrund des abgeschlossenen Hochschulvertrages werden die erbrachten Leistungen von den Berliner Universitäten wechselseitig anerkannt.

Das Ziel der Ingenieurpsychologie besteht darin, technische Systeme so zu gestalten, dass sie vom Menschen schnell, sicher und ohne Mühe beherrscht, gesteuert, überwacht und benutzt werden können. Dies erfordert die Anpassung von technischen Systemen an Eigenschaften des Menschen, insbesondere an Prozesse der Wahrnehmung, des Gedächtnisses und der Handlungssteuerung, an das Wissen und die Erfahrungen der individuellen Personen und an ihre spezifischen Aufgaben.

In der Ingenieurpsychologie werden deshalb Kenntnisse zu diesen psychischen Prozessen und Strukturen vermittelt. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, neue technische Entwicklungen unter dem Gesichtspunkt des Mensch-Technik-Verhältnisses zu analysieren, zu bewerten und zu beeinflussen, d. h. zu gestalten. Besonderes Augenmerk wird der Informations- und Kommunikationstechnik gewidmet. Die Analyse, Gestaltung und Bewertung von interaktiven Computersystemen - und insbesondere von Software - ist deshalb ein Schwerpunkt in der Ausbildung.

Aktuelle Projekte

Von den Teilnehmern des Seminars "Websitegestaltung zur Ingenieurpsychologie" wurde nach Usability-Kriterien eine Wiki-Website zum Thema Wahlreaktionen entworfen und über mehrere Semester weiter entwickelt.

Zum Wiki (Stand Sommersemester 2010)