Forschungsschwerpunkte
Entsprechend der Zugehörigkeit des Institutes zur
Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät sind die
Forschungsansätze vor allem experimentell-naturwissenschaftlich und in
einigen Bereichen neurowissenschaftlich orientiert. Es bestehen enge
interdisziplinäre Bezüge insbesondere zur Medizin (v.a. Psychiatrie,
Neurologie, Psychosomatik), Informatik, Mathematik, Geographie,
Linguistik, und zu den Ingenieurwissenschaften. Die Forschungsarbeiten
werden in lokalen, nationalen und internationalen Kooperationen
durchgeführt.
Am Institut bestehen derzeit folgende lehrstuhlübergreifende Forschungsschwerpunkte:
• Kognitions- und Neuropsychologie
• Klinische Psychologie und Persönlichkeitspsychologie
• Arbeits- Ingenieur- und Organisationspsychologie
Am Forschungsschwerpunkt Kognitions- und Neuropsychologie sind v.a. die Professuren für Allgemeine Psychologie, Biologische Psychologie, Kognitive Psychologie, Klinische Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und die Juniorprofessur für Kognitive Entwicklung beteiligt. Der Fokus liegt auf der Erforschung basaler psychischer Strukturen und Prozesse. Das Themenspektrum umfasst motorische Vorbereitungsprozesse, Sprachverarbeitung, exekutive Funktionen, den Erwerb und die Nutzung von Wissen, die Plastizität kognitiver Prozesse, die mentale Chronometrie bei sensumotorischen Tätigkeiten, Doppeltätigkeiten, höhere visuelle Prozesse (z.B. Gesichtererkennung), sowie die implizite Diagnostik von Wissen und Persönlichkeitseigenschaften. Gegenwärtig liegt ein Fokus auf der Rolle von Konflikten bei der Optimierung des kognitiven Systems. Es stehen Labore zur Durchführung von Reaktionszeitexperimenten sowie zur Registrierung ereigniskorrelierter hirnelektrischer Potentiale, Augenbewegungen, Pupillomotorik und peripherphysiologischer Maße zur Verfügung. Im Rahmen externer Kooperationen kommen funktionelle Kernspintomographie, transkranielle Magnetstimulation und Untersuchungen hirngeschädigter Patienten zum Einsatz.
Der Forschungsschwerpunkt Klinische und Persönlichkeitspsychologie wird derzeit vor allem von den Professuren für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Somatopsychologie und Persönlichkeitspsychologie sowie der Juniorprofessur für Persönlichkeitsentwicklung bestritten. Untersucht werden individuelle Besonderheiten im Normalbereich (Persönlichkeitsunterschiede und deren Entwicklung) und im pathologischen Bereich (gestörte psychische und psychophysiologische Prozesse und deren Beeinflussung). Daneben werden Arbeiten zur Therapieevaluation und Qualitätssicherung durchgeführt. Zur Analyse der neuralen Grundlagen psychischer und neuropsychologischer Störungen werden psychophysiologische (v.a. hirnelektrische, (okulo)-motorische, neuropsychologische, funktionell-bildgebende und kognitionspsychologische) Messanordnungen benutzt; hier gibt es starke Verbindungen zum Forschungsschwerpunkt Kognitions- und Neuropsychologie und es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Charite – Universitätsmedizin Berlin. Inhaltlich stehen derzeit Zwangs- und Angststörungen, schizophrene Störungen sowie Prozesse des normalen und pathologischen Alterns im Mittelpunkt. Generelles Ziel ist es, zu den Grundlagen für Verständnis, Prävention und Therapie von psychischen Störungen beizutragen. Die Entwicklung von Persönlichkeitsunterschieden und -störungen wird längsschnittlich vom Kindesalter bis ins späte Erwachsenenalter hinein untersucht, wobei die Wechselwirkung zwischen Persönlichkeit und sozialen Beziehungen besondere Beachtung findet (derzeit insbesondere Partnerwahl und unterschiedliche Formen der Partnerschaft); generelles Ziel ist es, Persönlichkeitsunterschiede und -störungen entwicklungspsychologisch zu erklären und vorherzusagen.
Den Forschungsschwerpunkt Arbeits- Ingenieur- und Organisationspsychologie bearbeiten die Arbeitsgruppen der gleichnamigen Professuren. Die Forschung bezieht sich auf die Interaktionen zwischen Personen, technischen Systemen und Organisationen. Es geht um die Analyse, Gestaltung und Bewertung von Arbeits- und Lernprozessen im individuellen und organisationalen Kontext. Grundlage dafür bilden kognitive und sozialpsychologische Theorien. Methodisch ist die Forschung sowohl experimentell als auch auf Felderhebungen ausgerichtet. Verhaltensparameter, insbesondere Leistungsdaten, stehen im Vordergrund. Sie werden durch Beurteilungsdaten (z.B. Akzeptanz, Befinden) ergänzt. Die Forschung findet zum Teil in enger Kooperation mit Wirtschaftsunternehmen statt, wobei die angewandte Forschung durch das An-Institut artop – Arbeits- und Technikgestaltung, Organisations- und Personalentwicklung e.V. - erheblich unterstützt wird.
Am Institut bestehen derzeit folgende lehrstuhlübergreifende Forschungsschwerpunkte:
• Kognitions- und Neuropsychologie
• Klinische Psychologie und Persönlichkeitspsychologie
• Arbeits- Ingenieur- und Organisationspsychologie
Am Forschungsschwerpunkt Kognitions- und Neuropsychologie sind v.a. die Professuren für Allgemeine Psychologie, Biologische Psychologie, Kognitive Psychologie, Klinische Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und die Juniorprofessur für Kognitive Entwicklung beteiligt. Der Fokus liegt auf der Erforschung basaler psychischer Strukturen und Prozesse. Das Themenspektrum umfasst motorische Vorbereitungsprozesse, Sprachverarbeitung, exekutive Funktionen, den Erwerb und die Nutzung von Wissen, die Plastizität kognitiver Prozesse, die mentale Chronometrie bei sensumotorischen Tätigkeiten, Doppeltätigkeiten, höhere visuelle Prozesse (z.B. Gesichtererkennung), sowie die implizite Diagnostik von Wissen und Persönlichkeitseigenschaften. Gegenwärtig liegt ein Fokus auf der Rolle von Konflikten bei der Optimierung des kognitiven Systems. Es stehen Labore zur Durchführung von Reaktionszeitexperimenten sowie zur Registrierung ereigniskorrelierter hirnelektrischer Potentiale, Augenbewegungen, Pupillomotorik und peripherphysiologischer Maße zur Verfügung. Im Rahmen externer Kooperationen kommen funktionelle Kernspintomographie, transkranielle Magnetstimulation und Untersuchungen hirngeschädigter Patienten zum Einsatz.
Der Forschungsschwerpunkt Klinische und Persönlichkeitspsychologie wird derzeit vor allem von den Professuren für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Somatopsychologie und Persönlichkeitspsychologie sowie der Juniorprofessur für Persönlichkeitsentwicklung bestritten. Untersucht werden individuelle Besonderheiten im Normalbereich (Persönlichkeitsunterschiede und deren Entwicklung) und im pathologischen Bereich (gestörte psychische und psychophysiologische Prozesse und deren Beeinflussung). Daneben werden Arbeiten zur Therapieevaluation und Qualitätssicherung durchgeführt. Zur Analyse der neuralen Grundlagen psychischer und neuropsychologischer Störungen werden psychophysiologische (v.a. hirnelektrische, (okulo)-motorische, neuropsychologische, funktionell-bildgebende und kognitionspsychologische) Messanordnungen benutzt; hier gibt es starke Verbindungen zum Forschungsschwerpunkt Kognitions- und Neuropsychologie und es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Charite – Universitätsmedizin Berlin. Inhaltlich stehen derzeit Zwangs- und Angststörungen, schizophrene Störungen sowie Prozesse des normalen und pathologischen Alterns im Mittelpunkt. Generelles Ziel ist es, zu den Grundlagen für Verständnis, Prävention und Therapie von psychischen Störungen beizutragen. Die Entwicklung von Persönlichkeitsunterschieden und -störungen wird längsschnittlich vom Kindesalter bis ins späte Erwachsenenalter hinein untersucht, wobei die Wechselwirkung zwischen Persönlichkeit und sozialen Beziehungen besondere Beachtung findet (derzeit insbesondere Partnerwahl und unterschiedliche Formen der Partnerschaft); generelles Ziel ist es, Persönlichkeitsunterschiede und -störungen entwicklungspsychologisch zu erklären und vorherzusagen.
Den Forschungsschwerpunkt Arbeits- Ingenieur- und Organisationspsychologie bearbeiten die Arbeitsgruppen der gleichnamigen Professuren. Die Forschung bezieht sich auf die Interaktionen zwischen Personen, technischen Systemen und Organisationen. Es geht um die Analyse, Gestaltung und Bewertung von Arbeits- und Lernprozessen im individuellen und organisationalen Kontext. Grundlage dafür bilden kognitive und sozialpsychologische Theorien. Methodisch ist die Forschung sowohl experimentell als auch auf Felderhebungen ausgerichtet. Verhaltensparameter, insbesondere Leistungsdaten, stehen im Vordergrund. Sie werden durch Beurteilungsdaten (z.B. Akzeptanz, Befinden) ergänzt. Die Forschung findet zum Teil in enger Kooperation mit Wirtschaftsunternehmen statt, wobei die angewandte Forschung durch das An-Institut artop – Arbeits- und Technikgestaltung, Organisations- und Personalentwicklung e.V. - erheblich unterstützt wird.