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Humboldt-Universität zu Berlin - Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät II - Institut für Psychologie

Projektverbünde

unter Federführung oder mit Beteiligung des Institutes für Psychologie


Forschungsverbünde


  • DFG Schwerpunktprogramm „Exekutive Funktionen“ (SPP1107)
    Sprecher: Prof. Dr. B. Hommel, Prof. Dr. R. Kluwe
    Das Schwerpunktprogramm beschäftigt sich mit der adaptiven Steuerung kognitiver Verarbeitungsprozesse, die vor der Reizenkodierung stattfinden und das kognitive System auf die zielgerichtete Reizverarbeitung und Handlungssteuerung vorbereiten oder auf diese kontrollierend und steuernd einwirken. Förderung seit 2001, derzeit dritte Förderphase (bis 2007).
    Mitlieder aus dem Institut: Prof. Dr. P. Frensch, Prof. Dr. N. Kathmann, PD Dr. T. Schubert.

  • Verbundvorhaben “Vernetztes Fahren”
    Sprecher: Dr. H. Kolrep-Rometsch
    Im Projekt stehen Fragen der Bedienbarkeit, Sicherheit und Akzeptanz von vernetzten Fahrzeugen im Vordergrund. Vernetztes Fahren bezieht sich dabei auf jegliche Interaktion zwischen dem Fahrzeug und anderen Personen, Einrichtungen oder Verkehrsteilnehmern. Wie viele und welche Bedienanforde-rungen dürfen neben der Fahraufgabe an den Fahrer gestellt werden, ohne dass die Fahrsicherheit beeinträchtigt wird? Für welche Anwendungen besteht ein realistischer Bedarf bei Berufs- und privaten Fahrern? Welche Abrechnungsmodelle sind für Privatfahrzeuge und Fahrzeugflotten geeignet und akzeptabel? An diesen Forschungsfragen arbeiten die drei Projektpartner – die HFC Human-Factors-Consult GmbH, die Humboldt Universität zu Berlin und die Technischen Universität Berlin. Das Projekt wird durch die Investitionsbank Berlin gefördert. Weitere Informationen: www.vernetztes-fahren.de .
    Förderung seit 2005. Laufzeit bis 2007.
    Mitglieder aus dem Institut: Prof. Dr. H. Wandke, Dr. E. Wetzenstein

  • DFG Schwerpunktprogramm „Altersdifferenzierte Arbeitssysteme“ (SPP 1184)
    Sprecher: Prof. Dr. E. Frieling
    Es handelt sich um ein disziplinenübergreifendes Forschungsprogramm zur Entwicklung von Lebensspannen-Modellen der Gestaltung von Arbeitssystemen, um ältere Arbeitnehmer für längere Zeit im Erwerbsleben zu halten. Empirisch begründete Modelle dieser Art stellen eine wissenschaftliche Grund-age für die praktische Gestaltung altersdifferenzierter Arbeitssysteme dar; die Evaluation der Gestal-tungspraxis aus der Perspektive sowohl des Einzelnen wie auch des Betriebes trägt wiederum zur Validierung der grundlegenden Modelle bei. Weitere Informationen: http://www.ifa.e-arbeit.biz/all/ . För-derung seit 2005, derzeit erste Förderphase (bis 2007).
    Mitglied aus dem Institut: Prof. Dr. H. Wandke

  • Forschergruppe „Konflikte als Signale“
    Während der traditionelle Ansatz zur Erforschung von Konflikten in kognitiven Systemen eine eher passive Sichtweise nahelegt, soll der thematische Fokus dieser Forschergruppe auf der aktiven Nutzung von Konflikten in kognitiven Systemen liegen. Konflikte werden als Signale betrachtet, die das kognitive System dazu veranlassen, seine Abläufe zu optimieren. Das Hauptaugenmerk der in der Forschergruppe angesiedelten Projekte ist deshalb auf die Wirkung und Funktion von Konflikten gerichtet, und nicht auf die Eigenschaften des Systems, die zur Entstehung von Konflikten führen. Generelles Ziel der beantragten Forschergruppe ist daher, die Rolle von Konflikten und Diskrepanzen bei der Optimierung des kognitiven Systems zu untersuchen.
    Weitere Informationen: http://www2.psychologie.hu-berlin.de/konflikte
    Sprechergruppe: Prof. Dr. Peter Frensch, Prof. Dr. Stephan Brandt, Dr. Birgit Stürmer


Interdisziplinäre Zentren


  • „Interdisziplinäres Wolfgang-Köhler-Zentrum zur Erforschung von Konflikten in intelligenten Systemen“
    Sprecher: Prof. Dr. N. Kathmann
    Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Psychologen, Biologen, Informatikern, Linguisten und Neurowissenschaftlern soll das Zentrum dazu beitragen, unser Wissen über natürliche und künstliche intelligente Systeme mithilfe der Erforschung von Konflikten voranzubringen. Konflikte werden dabei als »Fenster« verstanden, die es uns erlauben, Einblicke in die Funktionsweise intelligenter Systeme zu erhalten, denn Erkenntnisse über den inneren Aufbau eines Systems lassen sich besonders gut aus Perturbationen und Störungen des Systems gewinnen. Weitere Informationen:www.konfliktforschung.hu-berlin.de
    Mitglieder aus dem Institut: Prof. Dr. J. Asendorpf, Dr. T. Endrass, Prof. Dr. P. Frensch, Prof. Dr. T. Fydrich, Dr. J, Gebauer, Pfor. Dr. U. Hess, Prof. Dr. N. Kathmann, Prof. Dr. B. Krause, Dr. C. Lehle, Prof. Dr. W. Scholl, , Prof. Dr. W. Sommer, Dr. B. Stürmer, Prof. Dr. E. van der Meer, Prof. Dr. H. Wandke.

  • „Interdisziplinäres Zentrum für sprachliche Bedeutung“
    Sprecher: Prof. Dr. R. Dietrich
    Das Phänomen der sprachlichen Bedeutung wird aus der Perspektive der Linguistik, Informatik, Philo-sophie, Psychologie und Neurowissenschaft untersucht.
    Mitglieder aus dem Institut: Dr. R. Abdel Rahman, Prof. Dr. W. Sommer, Prof. Dr. E. van der Meer.

  • Georg Simmel Zentrum für Metropolenforschung (GSZ)
    Vorstandssprecher: Prof. Dr. Harald A. Mieg
    Kooperationseinrichtung mehrerer geistes-, sozial-, natur- und lebenswissenschaftlichen Institute der Humboldt-Universität. Im Interdisziplinären Georg-Simmel-Zentrum werden die zahlreichen großstadt- und metropolenbezogenen wissenschaftlichen Kompetenzen der einzelnen Fächer zusammengeführt und fächer- und fakultätenübergreifende Aktivitäten in Forschung und Lehre angeregt und koordiniert.
    Mitglieder aus dem Institut: Prof. Dr. E. van der Meer, PD Dr. R. Beyer.

  • Interdisziplinäres Zentrum “Ubiquitäre Information: Grundlagen und Auswirkungen der nachhaltigen Informatisierung von Wirtschaft und All-tag”
    Sprecher: Prof. Dr. O. Günther
    Daten werden in immer größeren Mengen im Netz verfügbar, insbesondere in Form von Messdaten und Transaktionsdaten, aber auch verborgen in unstrukturierten Texten. Diese Daten werden im Regelfall vollautomatisch erhoben und reflektieren zunehmend detailliert die reale Welt („Internet of Things“) und damit auch deren Dynamik. Zunehmend fließen solche Daten unmittelbar in technische Anlagen zur Produktion von Gütern und in rechnerintegrierte Geräte, insbesondere für die Kommuni-kation und den Transport. Nutzer und die sie umgebenden Informationssysteme stehen in einem ständigen Dialog. Ziel des Zentrums ist die konzeptuelle, konstruktive und analytische Erforschung von Systemen, die diese neue Dynamik von Daten, Diensten und Prozessen für komplexe Anwendungen nutzen und handhabbar machen, sowie der gesellschaftlichen, juristischen und ökonomischen Implikationen derartiger Systemarchitekturen.
    Förderung seit 2005.
    Mitglieder aus dem Institut: Prof. Dr. W. Scholl, Prof. Dr. H. Wandke


Graduiertenkollegs


  • Graduiertenkolleg „Stadtökologie“
    Sprecher: Prof. Dr. Wilfried Endlicher
    Aus natur- und lebenswissenschaftlicher Perspektive werden die Auswirkungen der Schrumpfung von Städten, die Chancen und Risiken für eine urbane Naturentwicklung und deren Bedeutung für die Stadtbewohner (einschließlich der subjektiven Wahrnehmung und Bewertung urbaner Regionen) analysiert. Das GK wurde 2002 begründet. Es ist jetzt in der zweiten Förderphase, die dritte Förderphase (bis 2011) ist beantragt.
    Mitglieder aus dem Institut: Prof. Dr. E. van der Meer, PD Dr. R. Beyer.

  • Graduiertenkolleg „Neuropsychiatrie und Psychologie des Alters“
    Sprecher: Prof. Dr. I. Heuser, Prof. Dr. H. Danke-Hopfer, Prof. Dr. N. Kathmann
    Es werden neurobiologische, psychiatrische und psychologische Aspekte des gesunden und pathologischen Alterns interdisziplinär untersucht. Das GK wurde 1998 begründet und ist jetzt in der dritten Förderphase (bis 2008)
    Mitglied aus dem Institut: Prof. Dr. N. Kathmann.

  • Graduiertenkolleg „Prometei“  (Prospektive Gestaltung von Mensch-Technik-Interaktion)
    Sprecher: Dr.Ing Leon Urbas, Prof. Dr. Manfred Thüring
    Beteiligte Forschungsgruppen und Doktoranden entwickeln und integrieren Methoden, Verfahren und
    Werkzeuge zur Berücksichtigung der Mensch-Maschine-Interaktion bereits in frühen Phasen der Gestaltung technischer Systeme. Zentrale Fragen der prospektiven Gestaltung von Mensch-Maschine-Interaktion werden interdisziplinär und domänenübergreifend bearbeitet. Das Graduiertenkolleg ist organisatorisch am Zentrum Mensch-Maschine-Systeme der Technischen Universität Berlin angesiedelt.
    Das Graduiertenkolleg wird vom 1.10.2004 bis 31.3.2009 von der DFG gefördert. Weitere Informationen: www.prometei.de
    Mitglieder aus dem Institut: Prof. Dr. H. Wandke.

  • Promotionskolleg des Helmholtz Centers for Mind and Brain Dynamics Potsdam
    Sprecher: Prof. Dr. R. Kliegl, Prof. Dr. J. Kurtz
    The center focuses on research and academic training related to the mathematical and computational modeling of fundamental cognitive and behavioral processes (e.g., perception, attention, action preparation, oculomotor and postural control, knowledge representation) that are assessed in experiments on reading, word recognition, language comprehension, balancing, and gait patterns. The experimental paradigms are intimately related to or even implied by computational models derived from a nonlinear sciences framework (e.g., synchronization, complex networks, stochastic processes) and characterized by high-resolution time series measurements (i.e., eye movements, brain activity, center-of-pressure and gait-patterns series).
    Mitglied aus dem Institut: Prof. Dr. W. Sommer